Aktuelle Statistik des Landratsamtes Zwickau
Die aktuellen Corona-Fallzahlen des Landkreises Zwickau finden Sie hier.

Im Moment gehört Limbach-Oberfrohna noch zu den Städten, die nur wenige Corona-Infizierte haben. Wir bitten alle ruhig und besonnen zu bleiben - die Lage kann sich täglich ändern.


Neu ab 6. Juni:
Sachsen beschließt weitere Lockerungen – Besuche auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern unter Auflagen möglich

Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden. Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden.

Bestehen bleibt die allgemeine Vorschrift, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten.

Private Zusammenkünfte im eigenen Wohnumfeld sind erlaubt. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen.

Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder von Dritten überlassene, getrennte Räume sind mit bis zu 50 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig.

Erlaubt sind künftig auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Alle diese Einrichtungen sind verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln. Es sind dafür die Hygienemaßnahmen, die Anzahl der Besucher, der zeitliche Umfang des Besuches und die Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten zu bestimmen.

Untersagt bleiben weiterhinVolksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern.

Um auf Neuinfektionen künftig schnell reagieren zu können, hat die Staatsregierung ein einheitliches Vorgehen in Gebieten mit erhöhtem
Infektionsgeschehen beschlossen. Demnach ergreifen die Behörden erste infektionshemmende Maßnahmen spätestens bei 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dies betrifft auch die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von
Infektionen durch Veranstalter und Betreiber. Dafür kann ein modernes und datenschutzgerechtes Online-System genutzt werden, das der Freistaat öffentlichen Einrichtungen zur kostenfreien Nachnutzung anbietet. Steigt in einer Region die Zahl der Neuinfektionen auf 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen werden weitergehende Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch einzudämmen und ein Ausbreiten auf andere Regionen zu verhindern. Zu diesen Maßnahmen zählen auch Kontaktbeschränkungen.

Diese Verordnung tritt am 6. Juni 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Juni 2020.

Quelle: Medieninformation Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, 3. Juni 2020


Trotzdem bleiben der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontakte, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung weiter bestehen.
Eine Information dazu finden Sie als Dokument in PDF-Form unten.

Die gängigen Mund-Nasen-Masken werden in unserer Stadt von einigen Firmen und privaten Initiativen genäht.
Bezugsorte finden Sie hier.


Die vollständige Rechtsverordnung, weitere Allgemeinverfügungen und Anwendungshinweise sowie Antworten auf meistgestellte Fragen finden Sie hier.


 

Gesundheitsvorsorge
Das Landratsamt hat für Fragen zur Erkrankung eine Hotline mit der Rufnummer 0375/4402-21111 eingerichtet. Dort können die Einwohnerinnen und Einwohner sich montags bis freitags von 8 bis 18 hinwenden. Die Samstags-Sprechzeit entfällt ab 30. Mai. Anfragen per Mail können an corona-hotline@landkreis-zwickau.de gesandt werden. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Überdies halten das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention aktuelle krankheitsbezogene Informationen bereit.


Medizinische Versorgung
Für den Landkreis Zwickau wurde auf dem Gelände des Heinrich-Braun-Krankenhauses (HBK) in Zwickau eine Corona-Ambulanz aufgebaut, die am 17. März ihre Arbeit aufgenommen hat. Telefon-Hotline ist 0375/51 55 15 00. Die Anlaufstelle ist neu täglich (auch am Wochenende und den Feiertagen) von 12 bis 16 Uhr geöffnet und es können Test vorgenommen werden. Nach 48 Stunden soll das Ergebnis vorliegen, das ans Gesundheitsamt des Landkreises übermittelt wird. Dessen Mitarbeiter melden sich dann bei den Betroffenen. Nach wie vor ist aber nach Aussagen des Amtes der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Dieser sollte beim Anzeichen von Symptomen vorerst telefonisch kontaktiert werden und wird dann weitere Schritte einleiten. Für alle Limbach-Oberfrohnaer ist zudem beruhigend, dass das nahegelegene Diakomed-Krankenhaus in Hartmannsdorf nach eigenen Aussagen ebenfalls gut auf die Situation vorbereitet ist und Kapazitäten für Notfälle sowie einen Infektionsmediziner in leitender Stellung vorweisen kann. Diese Information erhielt die Stadtverwaltung als Gesellschafter am 19. März.

Zur Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern gilt seit Sonntag, 22. März, ein Besuchsverbot für alle Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Sachsen. Das betrifft auch das Diakomed-Krankenhaus Hartmannsdorf sowie die in Limbach-Oberfrohna befindlichen Pflegeheime Bernhardstraße (DRK) , Anne-Esche-Straße (Bona Vita) und Am Wasserturm.


Schutz vor Corona - So verhalten Sie sich richtig:
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etiquette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts finden Sie im Dokument unten. Dort finden Sie zudem eine Information des Sächsischen Sozialministeriums zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen.

Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie hier.


Rathaus teilweise wieder geöffnet - Termine nur nach telefonischer Absprache - Mundschutzpflicht

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Anfragen und Anliegen auch weiterhin nur telefonisch an die Mitarbeiter des Rathauses richten.
Der Anruf kann entweder über das personell aufgestockte
Bürgertelefon unter 0800-3388000 (kostenfrei)
oder direkt beim zuständigen Mitarbeiter erfolgen.

In dringenden Fällen und nur nach telefonischer Terminabsprache sind auch die Mitarbeiter von Bürgerbüro, Wohngeldstelle, Standesamt oder anderen Bereichen persönlich für Sie da. Besucher werden gebeten, einen Mundschutz zu tragen.

*Hinweis zum Pass- und Meldewesen: Es werden derzeit keine Bußgelder nach § 54 Absatz 2 Nr. 1 und 7 BMG wegen des Verstoßes gegen die Pflicht zur An- oder Abmeldung verhängt. Es braucht sich kein Bürger Sorgen machen, weil sein Ausweis abläuft - eine Verlängerung ist zum späteren Zeitpunkt ohne Probleme möglich. Bitte wenden Sie sich nicht an andere Meldebehörden!

Natürlich können die Mitarbeiter der Verwaltung auch in anderen Angelegenheiten telefonisch kontaktiert werden - eine Übersicht der Ansprechpartner und Telefonnummern finden Sie hier.


Externe Angebote im Rathaus wieder möglich:

Rentenversichertenberatung
Rathaus | Haus F | Rathausplatz 1 | Beratungsraum „Renaissance-Raum“
Telefon: 03722/78-300 (nur während der Sprechzeiten)
jeden 1. und  am 3. Donnerstag des Monats jeweils von 14:30 - 17:30 Uhr
Terminvereinbarung nur außerhalb der Sprechzeit unter Telefon: 03722/94311

Anwaltliche Beratungsstelle
Rathaus | Haus F | Rathausplatz 1 | Beratungsraum „Renaissance-Raum“
jeden Dienstag von 15:30 - 17:30 Uhr
Nur nach Terminvereinbarung über das städtische Bürgertelefon: 0800-3388000 (kostenfrei)
Achtung: Kostenfreie Rechtsberatung nur für Bedürftige!

Schiedsstelle
Rathaus | Haus F | Rathausplatz 1 | Beratungsraum „Renaissance-Raum“
Telefon: 03722/78-300 (nur während der Sprechzeiten)
jeden 2. Donnerstag des Monats von 15:30 - 17:30 Uhr

Weiterhin nur telefonisch möglich:

Sprechstunde des Finanzamtes
Allgemeine Auskünfte zur Steuerfragen können unter 0375/28368-9101, -9102, - 9103, - 9104 oder über das sachsenweite Info-Telefon 0351/7999 7888 erteilt werden.

Energieberatung der Verbraucherschutzzentrale
Termine für telefonische Beratung sind unter 0341 /696 2929 möglich – immer montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr und freitags 9 bis 16 Uhr.

Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters
Rathaus | Rathausplatz 1 | Haus A | 1. OG, Dienstzimmer OB
14-täglich donnerstags von 17:00 - 18:00 Uhr
Um Voranmeldung unter Telefon: 03722/78-108 wird gebeten.


Die Sprechstunden der Ortsvorsteher finden wieder statt.

Ortsvorsteher Bräunsdorf
Rathaus | Untere Dorfstraße 8 | Telefon: 03722/93422
Mail: ov-braeunsdorf@web.de
Donnerstag 15:30 – 18:30 Uhr

Ortsvorsteherin Kändler
Rathaus | Hauptstraße 30 | Telefon: 03722/408045
Mail: marliespfeiffer.1@web.de
Dienstag, 9. Juni     17:00 - 18:00 Uhr

Ortsvorsteher Pleißa
Rathaus | Pleißenbachstraße 68a | Telefon: 03722/817120
Mail: ortsvorsteher-pleissa@web.de
Dienstag       16:00 - 18:00 Uhr

Ortsvorsteherin Wolkenburg-Kaufungen
Rathaus | Kaufunger Straße 19 | Telefon: 037609/5423
Mail: ov@woka-net.de
Mittwoch       16:30 - 18:00 Uhr
oder nach Vereinbarung unter: ov@woka-net.de

Wenn Sie die Sprechstunden wahrnehmen möchten, würden wir Sie bitten mit Mund-Nasenschutz zu kommen.


Öffentliche Einrichtungen wieder geöffnet:

Amerika Tierpark:
Hier sind folgende Maßnahmen geplant:
- eingeschränkte Besucherzahl, besonders an den Wochenenden
- vorgeschriebener Rundgang und Ausgang über Wirtschaftshof
- maximal 20 Personen im Pinguinland (keine Schaufütterungen)
- Flamingoland geschlossen - die Tiere sind weitestgehend von außen sichtbar

Öffnungszeiten: täglich von 9:30 bis 18 Uhr (Wochenende bis 18:30 Uhr)


Stadtbibliothek:
Zur Vermeidung von Ansammlungen wird es folgende Maßnahmen geben:
- getrennter Ein- und Ausgang
- Einlassbegrenzung auf maximal 10 Nutzer gleichzeitig
- Aktivitäten, die einen längeren Aufenthalt bedingen, z.B. Lesen von Zeitschriften oder Nutzung der Bibliothek als Lernraum, sind untersagt
- im Interesse anderer Nutzer wird bei großem Andrang eine max. Aufenthaltsdauer von 15. Min. festgelegt
Eintritt bitte nur mit Mund- und Nasenschutz!

Zurückgegebene Medien werden nach den Empfehlungen des Bundesamts für Risikobewertung vom 21. April erst nach einer Frist von 24 Stunden (Papier) bzw. 72 Stunden (Plastik) wieder zur erneuten Ausleihe frei gegeben.

PCs und Kopierer können von den Kunden nicht genutzt werden. Kopien werden auf Wunsch  von den Mitarbeiterinnen der Bibliothek angefertigt.

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 13 bis 18 Uhr; Dienstag: 10 bis 15 Uhr; Freitag: 10 bis 14 Uhr; jeden 1. Samstag 9 bis 12 Uhr
Detaillierte Infos hier.


Esche-Museum und Schloss Wolkenburg:
Auch hier wird es Beschränkungen geben, unter anderem bei der Anzahl der Besucher, die eingelassen werden können. Zudem werden bus auf weiteres keine Führungen oder museumspädagogische Angebote durchgeführt.
Eintritt bitte nur mit Mund- und Nasenschutz!

Esche-Museum:
Die ab 8. Mai geplante Schau zur Heimarbeit wird in den Sommer verschoben.

Öffnungszeiten: täglich außer Montag 13 bis 17 Uhr

Schloss:
Die Sonderausstellung "Endlich zu Hause!" - Die Sammlung Einsiedel ist zurück sollte am 19. März eröffnet werden.
Diese Schau ist nun ohne offizielle Eröffnung zu sehen.

Öffnungszeiten: täglich außer Montag 14 bis 17 Uhr
Detaillierte Infos hier.


Freibad Sonnenbad
Am Gemeindewald | Telefon: 03722/95192
bei schönem Wetter täglich 10:00 – 20:00 Uhr
-       Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten
-       eingeschränkte Besucherzahl, besonders an den Wochenenden


Hallenbad LIMBOmar
Kellerwiese 1 | Telefon: 03722/608970
Mehr Infos: www.limbomar.de


Krisenstab der Stadtverwaltung
Um verwaltungsseitig die sich täglich ändernden Herausforderungen der aktuellen Krisensituation bewältigen zu können, wurde ein Krisenstab unter Leitung des OB eingerichtet. Dieser hat sich in seinen Sitzungen seit 13. März umfassend mit den gesetzlichen Vorgaben auseinandergesetzt und eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen beschlossen.

Unter anderem derzeit aktuell:
Absage aller städtischen Veranstaltungen bis zunächst 30. August 2020.


Städtische Spielplätze wieder nutzbar
Nachdem die Stadt bereits am 4. Mai ihr Spielplatzkonzept beim Landkreis eingereicht hatte, gab es noch am selben Nachmittag grünes Licht. Die Mitarbeiter des Bauhofes konnten deshalb am 5. Mai früh sofort mit dem Entfernen der Absperrungen und dem Aufhängen der neuen Verhaltensregeln beginnen, so dass die Plätze ab Mittag genutzt werden konnten. An diese sollten sich alle Spielplatznutzer halten. Mehr dazu in dem unten angehängten Dokument. Außerdem gilt für jeden Spielplatz - je nach Größe eine Mindestanzahl von Besuchern, die beachtet werden muss.

Auch die Außensportanlagen und Turnhallen dürfen wieder genutzt werden.
Training ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich - Wettkämpfe, Punktspiele und Gäster sind nicht gestattet.
Weitere Infos auf der Internetseite des Landessportbundes.


Mahnungen und Zahlungen durch die Stadt
Die Mahnung und Vollstreckung von Forderungen der Stadt Limbach-Oberfrohna wird bis zum 30.04.2020 ausgesetzt. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn die Verjährung und damit der endgültige Ausfall der noch offenen Zahlung droht. Dies gilt jedoch nicht für Ordnungswidrigkeiten.

Die bis einschließlich 31.08.2020 fälligen Gewerbesteuern können in Anpassung an die steuerlichen Maßnahmen des Freistaates Sachsen zinslos bis zum 31.12.2020 auf Antrag gestundet werden. Den Antrag finden Sie unten. Der ausgefüllte und unterzeichnete Antrag kann elektronisch an das Postfach finanzen@limbach-oberfrohna.de, per Fax (03722/78-303) oder postalisch an Stadt Limbach-Oberfrohna, Sachgebiet Steuern und Abgaben, Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna gesandt werden.

Weiterführende Informationen & Hilfsangebote bekommen Sie in der Rubrik Wirtschaft.


Gremiensitzungen
Die anstehenden Gremiensitzungen (Ortschaftsräte, Ausschüsse, Stadtrat) fallen bis Ende Mai aus oder die Beschlüsse werden im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst.


An alle Nutzer städtischer Sportstätten
Für die Zeit in der die Nutzung der städtischen Sportstätten, aufgrund Maßnahmen zur Eindämmung des  Corona-Virus, nicht möglich ist (seit 16. März 2020) werden natürlich keine Nutzungsentgelte gemäß Entgeltordnung für die Überlassung städtischer Sportstätten erhoben.

 

Info der Bona Vita zum Umgang mit den Elternbeiträgen:

Liebe Eltern,
seit dem 18.05.2020 haben die Einrichtungen wieder für alle Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.
Dies bezüglich haben wir nachfolgend noch einmal alle Varianten für die Entrichtung der Elternbeiträge nach den Vorgaben der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna für die Zeit vom 18.03.2020 – 31.05.2020 zusammengefasst.

- Für Kinder, welche vom 18.03.2020 - 17.05.2020 keine Betreuung in der Einrichtung in Anspruch genommen haben, entfallen die Elternbeiträge für diesen Zeitraum. Ab dem 18.05.2020 - 31.05.2020 wird der anteilige Elternbeitrag auf Grundlage des bestehenden Betreuungsvertrages berechnet. Mit der Abrechnung für Mai 2020 erfolgt die Gutschrift für die Zeit vom 18.03.2020 - 31.03.2020. Der sich daraus ergebende Rechnungs- bzw. Gutschriftsbetrag wird mit der Lastschrift am 25.06.2020 abgebucht bzw. mit der Rechnung für Mai 2020 verrechnet.

- Für Kinder, die die Notbetreuung in der Einrichtung in Anspruch genommen haben, wird vom 20.04.2020 - 30.04.2020 der anteilige Elternbeitrag berechnet. Mit der Abrechnung für Mai 2020 erfolgt die Gutschrift für die Zeit vom 18.03.2020 - 31.03.2020. Der sich daraus ergebende Rechnungs- bzw. Gutschriftsbetrag wird mit der Lastschrift am 25.06.2020 abgebucht bzw. mit der Rechnung für Mai 2020
verrechnet. Kinder, welche die Notbetreuung ab 01.05.2020 weiterhin in Anspruch genommen haben, wird der reguläre Elternbeitrag auf Grundlage des bestehenden Betreuungsvertrages berechnet.

- Für Hortkinder der Klasse 4 wird vom 06.05.2020 - 31.05.2020 der anteilige Elternbeitrag auf Grundlage des bestehenden Betreuungsvertrages berechnet. Mit der Abrechnung für Mai 2020 erfolgt die Gutschrift für die Zeit vom 18.03.2020 - 31.03.2020. Der sich daraus ergebende Rechnungs- bzw. Gutschriftsbetrag wird mit der Lastschrift am 25.06.2020 abgebucht bzw. mit der Rechnung für Mai 2020
verrechnet.

Aufgrund der späten Mitteilung bezüglich des Umgangs mit der Berechnung der Elternbeiträge und den damit verbundenen erheblichen Mehraufwand erfolgt die Lastaschrift der oben aufgeführten Abrechnungsmodalitäten am 25.06.2020.

Gesellschaft für soziale Betreuung Bona Vita gGmbH Limbach-Oberfrohna


Kinder dürfen wieder in Kitas und Grundschulen

Strikte Trennung der Gruppen statt Abstandhalten und kleine Gruppengrößen
Ab dem 18. Mai sollen Kinder wieder ihre Kitas und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen dürfen. Auch für alle übrigen Schüler weiterführender Schulen soll ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich sein. Der Rechtsanspruch auf Betreuung wird nicht länger eingeschränkt und die Schulbesuchspflicht soll wieder für alle Schüler gelten. Somit haben alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Für die Wiederöffnung der Kindertageseinrichtungen, der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen gelten jedoch strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden. Das sieht ein Konzept vor, dass unter Leitung des Kultusministeriums gemeinsam mit Infektiologen und Kinderärzten der Kliniken in Dresden und Leipzig sowie Experten der kommunalen Spitzenverbände, freien Kita-Träger und des Sozialministeriums entwickelt worden ist.

Der Minister verwies auf die Verantwortung gegenüber Kindern und Eltern. »Gerade für Eltern kleinerer Kinder, war die Zeit der Schließung von Kitas und Schulen enorm belastend. Für nicht wenige ist die Schmerzgrenze erreicht. Aber auch für die Kinder ist es von elementarer Bedeutung spielen, toben und lernen zu können. Zudem bedürfen Schüler im Grundschulalter in besonderer Weise eine pädagogische Anleitung durch ihre Lehrerinnen und Lehrer. Der Erwerb der grundlegenden Kulturtechniken ist weder im Selbststudium möglich, noch kann diese Aufgabe den Eltern übertragen werden«, begründete Kultusminister Christian Piwarz die Wiederöffnung der Kitas und Schulen.

Das Konzept des eingeschränkten Regelbetriebes bedeute eine enorme Herausforderung und verlange von allen Beteiligten in der Umsetzung viel Disziplin ab. »Doch wenn wir auf der einen Seite dem wirtschaftlichen und beruflichen Leben ein deutliches Stück mehr Normalität ermöglichen, dann müssen wir auf der anderen Seite auch Betreuungs- und Lernmöglichkeiten für die Kinder schaffen«, so Kultusminister Christian Piwarz.

Gleichzeitig unterstrich der Minister die Bedeutung der auferlegten Regeln. »Wir können von den Vorgaben, Abstand zu halten und Kleingruppen zu bilden, abrücken, wenn wir die Klassen und Gruppen strikt trennen. Wir öffnen wieder die Kitas und Schulen, aber wir erwarten auch die Einhaltung der Regeln. Am Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungsgruppen und Klassen müssen alle festhalten. Ein Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und Klassen muss sowohl in den Gebäuden als auch auf den Freiflächen strikt vermieden werden«, so der Minister. Er verwies aber zugleich darauf, dass die auferlegten Regeln ihre Praxistauglichkeit beweisen müssten. Sollte dies nicht der Fall sein, würden Änderungen vorgenommen. Auch eine erneute Schließung der Einrichtungen schloss der Minister nicht aus.

Grundsätzlich dürfen nur Kinder aufgenommen werden, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Auch das Personal muss gesund sein. In der Kindertagesbetreuung wird eine Mund-Nasen-Bedeckung situationsbedingt empfohlen. Gleiches gilt auch im Kontakt zu Erwachsenen. Ebenso sollten Eltern beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Kindern müssen jedoch keine Masken tragen. Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, müssen die tagaktuellen Zusammensetzungen der Gruppen und Betreuer dokumentiert werden. Eltern versichern jeden Tag schriftlich vor Beginn der Betreuung oder des Unterrichts, dass keine Krankheitssymptome vorliegen. (Das Formular finden Sie hier.) Die Auskunft muss auch den Gesundheitszustand des Hausstandes einbeziehen. Die Einrichtungsleitung kann bei Zweifel am Gesundheitszustand des Kindes eine Betreuung ablehnen. Das Bringen und Abholen der Kinder sollte so gestaltet sein, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Jede Kita muss einen aktualisierten Rahmenhygieneplan erstellen und einhalten. Sanitärräume müssen mit ausreichend Seifenspender und Einmalhandtüchern ausgestattet sein. Handkontaktflächen, wie Türklinken, Tischoberflächen oder Fenstergriffe sind täglich zu reinigen. Auf regelmäßiges Händewaschen ist zu achten.

Die Einrichtungen werden nur unter der Maßgabe geöffnet, dass Infektionsketten zurückverfolgt werden können und dass es zu einer strikten Zuordnung in konstante und nicht wechselnde Betreuungsgruppen und Klassen kommt, heißt es in dem Konzept. Die Rückverfolgung von Infektionsketten müsse ebenso in der Kindertagespflege gewährleistet sein.

Die Wiederöffnung der Einrichtungen erfolgt auf der Basis folgender Annahmen und Prämissen:
• Kinder spielen nach den bisherigen Erkenntnissen eine geringere Rolle im Pandemiegeschehen als zunächst angenommen.
• Sowohl in Kindertageseinrichtungen als auch in den Grundschulen ist altersbedingt eine strikte Durchsetzung von Abstandsregeln nicht oder nur sehr bedingt möglich.
• Sehr viel entscheidender als eine Gruppengröße, die sich an theoretischen Mindestabständen orientiert, ist deshalb aus Gründen des Infektionsschutzes die Stabilität der personellen Zusammensetzung der Gruppe.
• Eine Konstanz der Gruppe lässt sich mit entsprechenden Maßnahmen sowohl in Kindertageseinrichtungen als auch in den Schulen der Primarstufe durchsetzen. An den Grundschulen kann der Unterricht – anders als in der Sekundarstufe I – durchgehend im jeweiligen Klassenraum realisiert werden, zumal im verbleibenden Schuljahr ohnehin eine Konzentration auf die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht erfolgen soll.
• Für die Kinder in den Kindertageseinrichtungen und in den Grund- und Förderschulen sind die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen in ihrer definierten Gruppe bzw. Klasse auch mit Blick auf die seelische Gesundheit von herausragender Bedeutung.
• Unterricht der Schüler im Primarbereich ist geboten, um massive Bildungsbenachteiligungen oder eine Verschärfung der Disparitäten zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Konzept gibt es im SMK-Blog (www.bildung.sachsen.de/blog) und auf der Corona-Website www.cornonavirus.sachsen.de. Bürgeranfragen beantwortet die Hotline der Staatsregierung unter 0800/1000214.

Quelle: Medienservice Sachsen, 08.05.2020, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung

Den aktuellen Elternbrief der Bona Vita, die viele Kindergärten und Horte in der Stadt betreibt, finden Sie als Dokument unten.


Corona: Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden
Die Landesdirektion Sachsen nimmt ab dem 31. März 2020 Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.
 
„Ich freue mich, dass vielen Eltern mit der neuen gesetzlichen Regelung  geholfen werden kann. Denn der plötzliche Wegfall des Einkommens aufgrund der pandemiebedingten Schließung von Kita, Schule oder Hort ist für die betroffenen Familien eine enorme Belastung. Auch dass Selbstständige diese Regelung für sich in Anspruch nehmen können, ist eine wichtige Hilfe für diese Unternehmerinnen und Unternehmer in einer ohnehin schwierigen Lage“, so Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen. 

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.
Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.
Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.
Die Entschädigung kann u.a. durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Anmerkung der Redaktion:
Es gab einige Verwirrung um die Auflage, mit dem Antrag die Schließung der Einrichtung Kita/Schule nachzuweisen. Dazu ist zu sagen, dass es sich um schon länger gültige Antragsformulare handelt, die auf den Einzelfall abstellen. In der jetzigen Situation prüft eine Mittelbehörde des Freistaates auf der Grundlage einer Allgemeinverfügung des Freistaates. Der Antrag kann nach Ende der Schließungen vom Arbeitgeber (für Arbeitnehmer) oder von Selbständigen auch ohne einen entsprechenden Nachweis eingereicht werden, da es ja eine rechtliche Grundlage gibt. Zurzeit ist eine Antragstellung gar nicht sachgemäß, da ein Ende der Schließung nicht feststeht. Die Frage steht im Raum, ob der Gesetzgeber den Antragszeitpunkt besonders für Selbständige nicht doch nach vorn ziehen sollte, um den Lebensunterhalt zu ermöglichen. Alternativ könnte man auch zu Abschlagszahlungen greifen. Zu solchen Überlegungen gibt es aber bisher keine Informationen.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden Sie hier.


Kindertagespflegepersonen arbeiten wieder
Ab heute (4. Mai) ist auch die Betreuung von allen Kindern möglich, die bei Tagesmüttern und -vätern betreut werden.

Informationen und Maßnahmen für Unternehmen und Selbstständige finden Sie hier.

 

 
Inhalt
  1. Aktuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten
  2. Anspruch auf Vorschüsse auf die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit
  3. Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Arbeitsagentur
  4. Informationsportal Coronavirus in Sachsen
  5. Keine Kündigung wegen Corona bedingter Mietschulden
  6. Steuerbefreiung für Beihilfen und Unterstützungen, Abmilderung der Belastungen für Arbeitnehmer
  7. Anpassungen beim Elterngeld
  8. Schnelle Hilfe durch die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna
  9. Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps für Familien
  10. Kurzgeschichten zum Download
  11. Maßnahmen zum Gewaltschutz in der Corona-Krise
  12. Informationen zum Wohngeld

1. Aktuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten

Soforthilfe-Zuschuss "Soziale Organisationen"

Mit dem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen sächsische Einrichtungen von sozialen Trägern, die infolge amtlicher Maßnahmen während der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Lage geraten sind. Die Soforthilfe wird als einmaliger Zuschuss gewährt. Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank -Förderbank (SAB). Anträge können bis spätestens 30. September 2020 bei der SAB gestellt werden.

 

Die Corona-Pandemie stellt eine große Belastungsprobe für viele Familien dar. Hier finden Sie Informationen über finanzielle Unterstützungsangebote, zur Kinderbetreuung oder Hilfsangeboten in Krisensituationen.

Mit dem Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) wurde u. a. beschlossen, den Zugang in die Grundsicherungssysteme vorübergehend zu erleichtern.

Die Bemessung des Kinderzuschlags wird vorübergehend an die gegenwärtige Situation angepasst. Diese Maßnahmen stärken insbesondere Familien mit geringem Einkommen und Selbständige ohne oder mit nur wenigen Angestellten. Der Kinderzuschlag soll befristet so umgestaltet werden, dass er für Familien, die die Leistung beantragen, die aktuelle krisenbedingte Lebenslage besser erfasst. Die Prüfung des Kinderzuschlags soll ausnahmsweise auf das Einkommen im letzten Monat vor Antragstellung bezogen werden. Zudem solle eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung des Vermögens erfolgen, um die Leistung unbürokratischer zugänglich zu machen und die aktuellen Notsituationen leichter abzufangen. Um die Familienkasse zu entlasten und Familien im Kinderzuschlag einfacher zu unterstützen, soll außerdem eine einmalige Verlängerung für sogenannte Bestandsfälle mit dem höchstmöglichen Kinderzuschlag eingeführt werden.

Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Berechnungsgrundlage für den Notfall-KiZ ist der letzte Monat vor der Antragsstellung – www.notfall-kiz.de

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2. Völlig mittellos und Lebensunterhalt/ Existenzminimum nicht gesichert -  Anspruch auf Vorschüsse auf die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit nach § 42 SGB I

Anspruch auf Hartz IV Vorschuss
Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf einen Hartz IV Vorschuss, sobald alle drei der genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Dies ist der Fall, wenn

  • dem Grunde nach ein Hartz IV Anspruch besteht
  • das Jobcenter längere Zeit benötigt, um einen Bescheid über den Antrag zu erlassen
  • der Hilfebedürftige einen Antrag auf einen Vorschuss stellt

(Antragsteller auf einen Vorschuss, die im laufendem Hartz IV Bezug stehen, erfüllen damit formal alle Voraussetzungen, um einen Vorschuss zu erhalten)

Vorschuss bei einem Neuantrag auf Grundsicherungsleistungen
Bei einem Neuantrag muss zunächst überprüft werden, ob Anspruch auf Hartz IV Leistungen besteht. Kann der Antragsteller jedoch nachweisen, dass er völlig mittellos und sein Lebensunterhalt/ Existenzminimum nicht gesichert ist und erfüllt die sonstigen Voraussetzungen des Arbeitslosengeldes II (Erwerbsfähigkeit, Altersbeschränkung), kann das Jobcenter hier den Antrag auf Vorschuss nicht ablehnen.

Hartz IV Vorschuss beantragen
Um einen Vorschuss auf die Hartz 4 Leistungen erhalten zu können, muss der Hilfebedürftige ihn auch zwingend beantragen. Ein spezieller Antragsvordruck ist nicht erforderlich, vielmehr reicht ein formloses Schreiben (siehe Musterschreiben).

Bei diesem Antrag muss der Hilfebedürftige allerdings deutlich machen, warum er den Vorschuss bereits vor der nächsten Auszahlung von Hartz IV Leistungen benötigt.

Es wird dringend empfohlen,  bei einem Neuantrag auch gleichzeitig einen Antrag auf den Vorschuss zu stellen.

https://www.hartziv.org/hartz-iv-vorschuss.html

https://www.arbeitsagentur.de/datei/fw-sgb-i-42_ba015876.pdf

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) soll für die Bewilligungszeiträume vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 vorgesehen werden:

  • eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen,
  • eine befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als angemessen und
  • Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung.

Im Jobcenter Zwickau ist die  Antragstellung ALG II formlos möglich, nutzen Sie dazu die E-Mail-Adresse, das Kontaktformular auf der Homepage – www.jobcenterzwickau.de -  oder den Hausbriefkasten.

Hotline Jobcenter Zwickau: 0375 6060 0 und die zusätzliche Hotline für telefonische Anfragen unter 0375 6060 400

Diese und weitere Informationen finden Sie unter:

www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/sozialschutz-paket.html

www.bmfsfj.de

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3. Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Arbeitsagentur

die Zwickauer Arbeitsagentur hat ihren Service erweitert und eine regionale Hotline für Arbeitnehmer*innen, Arbeitslose und Jugendliche eingerichtet. Um der derzeitigen Situation zu entsprechen, haben wir die telefonische Erreichbarkeit weiter ausgebaut. Alle Servicetelefonnummern sind montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr besetzt. 

  • für Kundenanliegen regionale Hotline 0375 314 2000
  • Arbeitsuchend- bzw. Arbeitslosmeldungen Servicerufnummer 0800 4 5555 00
  • Arbeitgeber Servicerufnummer 0800 4 5555 20

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4. Informationsportal Coronavirus in Sachsen - www.coronavirus.sachsen.de

Aktuelle Informationen und Hinweise der Sächsischen Staatsregierung zum Coronavirus in Sachsen

Auf dem Informationsportal finden Sie alle aktuellen Informationen zum Coronavirus in Sachsen, darunter wichtige Telefonnummern, präventive Maßnahmen sowie Informationen für Verbraucher, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Eltern, Lehrkräfte, medizinisches Personal, Polizei und Justiz.

Ab sofort können Sie sich auch an die zentrale Corona-Hotline wenden. 

Telefon: 0800 100 0214
Montag bis Freitag 7 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 12 Uhr bis 18 Uhr

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5. Keine Kündigung wegen Corona bedingter Mietschulden

Kein Mieter soll seine Wohnung verlieren, weil er wegen der Corona-Pandemie seine Miete nicht mehr zahlen kann. Auch wenn die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete im Grundsatz bestehen bleibt, werden Corona-bedingte Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht als Kündigungsgrund anerkannt. Auch Strom, Gas, Telefon, Internet und Wasser dürfen dann nicht abgestellt werden. Derzeit kann ein Vermieter das Mietverhältnis kündigen, wenn zwei Monate in Folge keine Miete gezahlt wird.

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6. Steuerbefreiung für Beihilfen und Unterstützungen, Abmilderung der Belastungen für Arbeitnehmer

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro nach § 3 Nummer 11 EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen oder Sachbezügen gewähren. Voraussetzung ist, dass diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Weitere Informationen unter:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2020-04-09-steuerbefreiung-fuer-beihilfen-und-unterstuetzungen.pdf

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7. Anpassungen beim Elterngeld

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie haben auch zur Folge, dass eine steigende Zahl von Eltern die Voraussetzungen nicht mehr einhalten können, die für den Bezug des Elterngeldes vorgesehen sind. So werden Eltern, die bestimmten Berufsgruppen angehören (zum Beispiel Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzte, Polizistinnen und Polizisten) an ihrem Arbeitsplatz dringend benötigt und können weder über den Arbeitsumfang noch über die Arbeitszeit selbst bestimmen. Andere Berufsgruppen sind von Kurzarbeit oder Freistellungen betroffen und geraten in wirtschaftliche Notlagen während des Elterngeldbezugs. Werdende Eltern befürchten Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung durch die Corona-bedingte Kurzarbeit oder Freistellung während der Elternzeit.

Folgende Regelungen sollen gesetzlich geändert werden:

Anpassungen beim Elterngeld für Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Da sie jetzt besonders gebraucht werden, können sie ihre Elterngeldmonate aufschieben.

Außerdem sollen Eltern den Partnerschaftsbonus - eine zusätzliche Leistung, die Mütter und Väter bekommen, die gleichzeitig Teilzeit arbeiten, um sich die Kindererziehung zu teilen - nicht verlieren, wenn sie aufgrund der Corona-Krise aktuell mehr oder weniger arbeiten als geplant.

Zudem sollen Eltern und werdende Eltern, die aktuell Einkommensverluste haben, weil sie zum Beispiel in Kurzarbeit sind, keinen Nachteil im Elterngeld haben. Konkret: Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I wegen Corona reduzieren das Elterngeld nicht und fließen auch bei der späteren Berechnung des Elterngeldes für ein weiteres Kind nicht mit ein.

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8. Schnelle Hilfe durch die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna

Der Stiftungszweck der Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna ist, Bürgerinnen und Bürgern in Not zu helfen. Sollten Sie auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, möchten wir, das Kuratorium und der Vorstand der Stiftung, Ihnen schnell und unbürokratisch helfen. Dazu ist es notwendig, dass Sie einen formlosen Antrag an die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna richten. Bitte schildern Sie kurz Ihre persönliche Situation und bitten um Unterstützung. Es ist wichtig, dass Sie auch Ihre Bankverbindung angeben. Wir werden Ihren Antrag so schnell wie möglich prüfen und Ihnen die Unterstützung überweisen. Nutzen Sie bitte auch unser Bürgertelefon unter 0800-3388000, um sich über die Stiftung und die Hilfsmöglichkeiten zu orientieren.

Die Mittel der Stiftung sind angesichts der Gesamtsituation begrenzt. Daher bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die helfen wollen, um Spenden zugunsten der hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner von Limbach-Oberfrohna. Das Kuratorium und die Verwaltung der Stadt möchten die Bürgerstiftung in der Krise als wichtiges unbürokratisches Hilfsinstrument für unsere Stadt nutzen. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe. Mitglieder des Kuratoriums, Bürgermeister Volkmann und ich haben bereits gespendet und möchten Sie durch unser Beispiel animieren, die Bürgerstiftung zugunsten unserer hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner zu stärken. Spenden können über folgende Bankverbindung angenommen werden: Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Sparkasse Chemnitz, IBAN: DE34 8705 0000 3514 0006 70, Betreff: Spende für hilfsbedürftige Bürger.

Ein Beleg Ihrer Spende wird Ihnen selbstverständlich zugesandt. Daher benötigen wir im Betreff auch Ihre Adressdaten.

Ich setze auf Ihre Mithilfe. Herzlichen Dank!

Dr. Jesko Vogel
Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung

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9. Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps für Familien

herausgegeben durch die  Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungszentren (SIBUZ) Berlin – Infobrief-extra

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10. Kurzgeschichten zum Download

zusammen mit einigen  kleinen Firmen wurde in den letzten Tagen ein Projekt aus dem Boden gestampft. Kurz zusammengefasst: Es handelt sich um 97 kostenlose Hörgeschichten für Kinder in 5 Kategorien mit Laufzeiten von 2:30 min bis ca. 20:00 Minuten. Die Geschichten sind geeignet für Kinder im Alter bis 12 Jahre.

Die Seite lautet: www.diekurzgeschichte.de

Die Geschichten sind zum gratis Download und Streaming, für alle etwas Gutes in einer schwierigen Zeit. Viele Eltern müssen in der Corona-Krise Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen. Mit den Kindergeschichten können Eltern sich ein wenig Freiräume schaffen.

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11. Maßnahmen zum Gewaltschutz in der Corona-Krise

Das Bundesfamilienministerium hat sich mit den Ländern zu Maßnahmen zum Ausbau von Schutzangeboten vor Gewalt in der aktuellen Situation verständigt. Im Vordergrund steht der situationsbedingte Ausbau bzw. die Aufrechterhaltung von kontaktarmen Beratungsangeboten.

Ergänzend hat der Freistaat zusätzliche Mittel in Höhe von 540.000 Euro für pandemiebedingte Mehrbedarfe im Bereich Schutz von Frauen, Kindern und Männern vor häuslicher Gewalt bereitgestellt.

„Bitte achten Sie in den nächsten Wochen besonders auf Anzeichen von Gewalt, auch gegenüber ihren Nachbarinnen, Arbeitskolleginnen oder Bekannten. Ihre Aufmerksamkeit kann andere vor Gewalt schützen!“, bittet Gleichstellungsministerin Katja Meier. Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 08000 116 016.

Ab sofort ist das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ 116 111 von Montag bis Samstag wie bisher von 14 bis 20 Uhr und ab sofort zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr erreichbar.

Das Elterntelefon berät unter der Nummer 0800 111 0 550 wie bisher von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr.

Die Online-Beratung steht Kindern und Jugendlichen im Chat am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr zur Verfügung. Die E-Mail-Beratung ist rund um die Uhr erreichbar.

Neben der "Nummer gegen Kummer" verstärkt das Bundesfamilienministerium weitere Beratungsangebote wie die JugendNotmailwww.jugendnotmail.de, die Beratungsangebote von jmd4youwww.jmd4you.de (Beratung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund), das Angebot Sofahopper.de (Hilfe für junge Menschen auf der Straße) oder die Online-Jugend- und Elternberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.

Online-Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat auf der Seite elternsein.info bundesweit verfügbare Beratungsangebote für Eltern zusammengestellt und stellt Fachkräften in den Frühen Hilfen in Kürze FAQ zur Bewältigung der besonderen Situation zur Verfügung.

Bei der Bundesstiftung Mutter und Kind wird schwangeren Frauen in einer Notlage jetzt vorübergehend eine formlose Antragstellung per Post nach telefonischer Beratung ermöglicht. Zudem stellen die Schwangerschaftsberatungsstellen vielfach auf Videoberatung um.

Ausführliche und tagesaktuelle Informationen erhalten Sie unter:https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie

Aktion "Hallo Männer" 
So stark engagieren sich so viele von euch in der aktuellen Lage in ihren Familien, danke! Gleichzeitig steigt in einer Krisensituation auch das Risiko, die Kontrolle zu verlieren und gewalttätig zu werden. Sag bewusst NEIN ZU GEWALT, Gewalt ist keine Lösung. Hier findest du Tipps, was du gegen Stress tun und die Corona-Krise ohne Gewalt bewältigen kannst:

  • Akzeptiere, was du nicht ändern kannst.
  • Gib dir, was du brauchst. Tu dir Gutes.
  • Mach einen Plan für den Notfall, z.B. geh raus.
  • Teil dich mit und erlaube dir, Unterstützung zu holen.
  • Achte auf Alarmsignale wie z.B. Fluchen, Beleidigen, Zittern, Schwitzen, Schreien etc.
    - jetzt musst du handeln und aus der Situation gehen.

Mehr Infos siehe PDF-Dokument.

Männer aus Limbach stehen bereit um dir zuzuhören und im Gespräch Tipps zu geben. Schreib eine Mail an maennerherzen.lo@gmail.com und es werden sich Ralf Goldhahn, Michael Illgen oder Martin Steinhäuser bei dir melden. Wer lieber reden möchte, kann auch gerne unter Telefon: 03722/95590 anrufen.

Weitere Anlaufstellen für Hilfesuchende jeder Art hat Heiko Schönherr hier zusammengestellt. Da lohnt es sich auf alle Fälle mal reinzuschauen!

Mach den ersten Schritt und hol dir Hilfe in der Not. Sich anderen mitteilen und Unterstützung zulassen ist ein Schritt wahrer Stärke!

Martin Steinhäuser, Gemeindereferent
der Evangelisch freikirchlichen Gemeinde Christuskapelle

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Informationen Wohngeld

Allgemeine  Informationen  finden Sie  auf die Internetseite des zuständigen Landesministeriums oder des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat www.bmi.bund.de .

Auf den Webseiten der Länder und des BMI finden sich Wohngeldrechner, mit denen Bürgerinnen  und  Bürger  zunächst unverbindlich  kalkulieren  können,  ob  ihnen  ein Wohngeldanspruch zusteht.

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Jugendtreffs wieder offen
Das Jugendhaus Rußdorf und der Jugendclub "suspect" an der Burgstädter Straße haben wieder geöffnet. Natürlich gelten auch hier Hygieneregeln, wie Abstand halten und Händewaschen und vorwiegend wird es Aktivitäten im Freien geben. Das Team des Fördervereins für offene Jugendarbeit freut sich auf Besucher. Am 9. Juni wird auch wieder ab 19 Uhr zum Spieletreff ins Jugendhaus eingeladen. Mehr Infos unter Telefon: 03722/93192 oder www.area23-russdorf.de.


Ergänzung des BMF-Schreibens vom 09.04.2020 -  Aufstockung von Kurzarbeitergeld sowie Zahlungsfortsetzung von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale


Informationsportal Coronavirus in Sachsen - www.coronavirus.sachsen.de

Auf dem Informationsportal finden Sie alle aktuellen Informationen der Sächsischen Staatsregierung zum Coronavirus in Sachsen, darunter wichtige Telefonnummern, präventive Maßnahmen sowie Informationen für Verbraucher, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Eltern, Lehrkräfte, medizinisches Personal, Polizei und Justiz.

Ab sofort können Sie sich auch an die zentrale Corona-Hotline wenden. 

Telefon: 0800 100 0214
Montag bis Freitag 7 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 12 Uhr bis 18 Uhr


Schnelle Hilfe durch die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna
Der Stiftungszweck der Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna ist, Bürgerinnen und Bürgern in Not zu helfen. Sollten Sie auf Grund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, möchten wir, das Kuratorium und der Vorstand der Stiftung, Ihnen schnell und unbürokratisch helfen. Dazu ist es notwendig, dass Sie einen formlosen Antrag an die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna richten. Bitte schildern Sie kurz Ihre persönliche Situation und bitten um Unterstützung. Es ist wichtig, dass Sie auch Ihre Bankverbindung angeben. Wir werden Ihren Antrag so schnell wie möglich prüfen und Ihnen die Unterstützung überweisen. Nutzen Sie bitte auch unser Bürgertelefon unter 0800-3388000, um sich über die Stiftung und die Hilfsmöglichkeiten zu orientieren.

Die Mittel der Stiftung sind angesichts der Gesamtsituation begrenzt. Daher bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die helfen wollen, um Spenden zugunsten der hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner von Limbach-Oberfrohna. Das Kuratorium und die Verwaltung der Stadt möchten die Bürgerstiftung in der Krise als wichtiges unbürokratisches Hilfsinstrument für unsere Stadt nutzen. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe. Mitglieder des Kuratoriums, Bürgermeister Volkmann und ich haben bereits gespendet und möchten Sie durch unser Beispiel animieren, die Bürgerstiftung zugunsten unserer hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner zu stärken. Spenden können über folgende Bankverbindung angenommen werden: Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Sparkasse Chemnitz, IBAN: DE34 8705 0000 3514 0006 70, Betreff: Spende für hilfsbedürftige Bürger.

Ein Beleg Ihrer Spende wird Ihnen selbstverständlich zugesandt. Daher benötigen wir im Betreff auch Ihre Adressdaten.

Ich setze auf Ihre Mithilfe. Herzlichen Dank!

Dr. Jesko Vogel
Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung


Ticketverkauf beim Busfahrer startet wieder
Seit 1. Mai VMS schrittweise Vordereinstieg und Ticketverkauf
Damit starten auch wieder Fahrscheinkontrollen
Nachdem  die Verkehrsunternehmen im VMS bereits überwiegend zu Normalfahrplänen zurückgekehrt sind, setzt nun auch die Normalisierung beim Ticketverkauf  in  Bussen  wieder  ein.  Ab Freitag starten die Unternehmen schrittweise mit Vordereinstieg und Ticketverkauf beim Fahrer. Mit  1.  Mai  öffnen  sich die ersten Vordertüren bei Bussen von CVAG, RBM, RVE, RVW und SVZ. Die Umstellung beginnt schrittweise mit einem Teil der Fahrzeuge. Bis Ende des Monats sollen möglichst alle Busse auf Vordereinstieg umgerüstet sein. Angestrebt ist eine Schutzfolie/Trennscheibe an der Fahrerkabine zum Schutz des Fahrers.
Unabhängig  davon  gibt  es  die  Möglichkeit des Ticketkaufs an den wieder öffnenden Vorverkaufsstellen und beim Handyticket Deutschland.
Pressemitteilung des VMS Chemnitz, 17. April 2020


Hohe Hygienestandards bei Verkehrsunternehmen

Dr. med. Grünwald: „ÖPNV sicher und umweltfreundlich“

Das öffentliche Leben beginnt sich zu normalisieren: Gaststätten, Fitnessstudios, Geschäfte dürfen unter Auflagen öffnen. Für den Großteil der Schüler beginnt wieder Unterricht in den Schulen. Damit steigen auch die Fahrgastzahlen in Bussen, Straßen- und Eisenbahnen im VMS. Rund 80 Millionen Fahrgäste befördert der VMS jährlich. Viele fragen sich nun: „Kann ich bedenkenlos mit Bus oder Bahn fahren? Gibt es ein erhöhtes Risiko, sich in den „Öffis“ anzustecken?

Das ist die aktuelle Lage:
- Fahrgäste müssen Mund- und Nasenschutz tragen.
- Die Fahrer sind von den Fahrgästen mit Plexiglas oder Folie getrennt. Wo dies noch nicht eingebaut wurde, bleibt die Vordertür der Busse geschlossen.
- Busse und Bahnen müssen innen täglich mit Seifenlauge gereinigt werden, empfiehlt der Branchenverband VDV. Der VMS folgt diesen Empfehlungen.
- Dazu kommen die normalen Hygieneregeln wie zum Beispiel regelmäßiges Händewaschen zu Hause oder unterwegs.

Dr. med. Thomas Grünwald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin des Klinikums Chemnitz: „Die zum Schutz der Fahrgäste und des Personals getroffenen Maßnahmen und die Informationen in Bussen und Bahnen machen das Fahren mit den Verkehrsmitteln des ÖPNV zu einer sicheren und umweltfreundlichen Sache.“

Bezüglich der Maskenpflicht halten sich im VMS nahezu alle Fahrgäste an die Regeln. Sollte jemand keine Maske tragen, wird er üblicherweise aufgefordert, eine Maske anzulegen. Notfalls wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht, heißt: Der Fahrgast kann mit Unterstützung der Polizei von der Beförderung ausgeschlossen werden. Bislang war das nur in einem Einzelfall notwendig.

VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus: „Bitte halten Sie sich an diese Hygieneregeln. Dann wird Sie der ÖPNV auch weiterhin in gewohntem Umfang schnell, preisgünstig und vor allem sicher befördern können.“
Pressemitteilung des VMS Chemnitz, 18. Mai 2020


Der Citybus verkehrt nach Fahrplan. Es wird gebeten Abstand zu anderen Fahrgästen zu halten.


Sport auf Außenanlagen und in Turnhallen wieder möglich
Die städtischen Sportstätten dürfen wieder genutzt werden. Hierzu wurden die Vereine bereits informiert.
Training ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich - Wettkämpfe, Punktspiele und Zuschauer sind nicht gestattet.

Weitere Infos auf der Internetseite des Landessportbundes.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Dachorganisation des deutschen Sports vertritt über 27 Millionen Mitgliedschaften aus knapp 90.000 Sportvereinen. Er hat die aktuelle Regeln zusammengefasst verbildlicht und auch 10 Leitplanken verschriftlicht (siehe Bilder unten). Mehr dazu auf der Internetseite des DOSB.


Corona-Soforthilfe für Sportvereine
Mitgliedsvereine des Landessportbund Sachsen, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen COVID-19-Pandemie unverschuldet in ihrer Existenz bedroht sind, können finanzielle Unterstützung in Form einer einmaligen Soforthilfe-Zahlung sowie eines Liquiditätsdarlehens beantragen.

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Eine Antragstellung wird demnächst möglich sein. Der Antrag auf Förderung ist unter Verwendung der vorgegebenen Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.  Die Antragstellung ist laufend möglich.

Alle Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier.


An alle Nutzer städtischer Sportstätten
Für die Zeit in der die Nutzung der städtischen Sportstätten, aufgrund Maßnahmen zur Eindämmung des  Corona-Virus, nicht möglich ist (seit 16. März 2020) werden natürlich keine Nutzungsentgelte gemäß Entgeltordnung für die Überlassung städtischer Sportstätten erhoben.


Sachsenweite Helfer-Plattform
Sie möchten helfen?
Alle Infos und Kontakte unter www.teamsachsen.de


HGV-Webshop-Angebot
Der Handels- und Gewerbeverein bietet eine kostenlose Plattform für alle Händler und natürlich auch Kunden: www.kauf-in-limbach.de


Weitere Infos zur Hilfen finden Sie hier.

 

Zentrale Corona-Hotline
Telefon: 0800/100 0214

Hotline des Sozialministeriums zum Umgang mit den Allgemeinverfügungen Vollzug des Infektionsschutzgesetzes
Telefon: 0800/1000214
Montag bis Freitag 7 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 12 Uhr bis 18 Uhr

Bürgertelefon des Sozialministeriums
Telefon: 0800/1000214
Montag bis Freitag 7 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 12 Uhr bis 18 Uhr
E-Mail: buergerbeauftragte@sms.sachsen.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Telefon: 116117
www.116117.de

Hotline der Unabhängigen Patientenberatung
Telefon: 0800/0117722

Corona-Hotline des Landkreises Zwickau
Telefon: 0375/4402-21111
Montag bis Freitag 8 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 8 Uhr bis 14 Uhr

Hotline des Bundesgesundheitsministeriums
Telefon: 030/346465100
Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr, Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums
Telefon: 030/186150
Hotline: 030/18615 1515 für Unternehmen/allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus
Montag–Freitag 9 bis 17 Uhr

Ökumenischer Seelsorgetelefondienst
Telefon: 0351/89692890

SAB – Sächsische Aufbaubank
Beratung Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer
u. a. Sonderprogramm »Sachsen hilft sofort«, Soforthilfe-Zuschuss Bund
Hotline: 0351/49101100
www.sab.sachsen.de

Agentur für Arbeit
u. a. Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld II für Soloselbständige/Freiberufler, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer
Hotlines -
Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de/Sachsen

Sächsisches Sozialministerium
Welche Einrichtungen dürfen öffnen, welche müssen schließen?
Telefon: 0800/100 0214
Mo bis Fr 7 bis 18 Uhr, Sa u. So 12 bis 18 Uhr)
E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de

TelefonSeelsorge
Telefon: 0800/1110111 und 0351/896 928 90
www.telefonseelsorge.de

Kinder- und Jugendtelefon
Telefon: 115111
www.nummergegenkummer.de

Elterntelefon
Telefon: 1110550
www.eltertelefon.info

Hilfetelefon für Frauen in Notlagen
Telefon: 08000/116 016
www.hilfetelefon.de

Hilfetelefon für Schwangere in Not
Telefon: 0800/40 40 020
www.geburt-vertraulich.de

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Telefon: 0800/22 55 530
www.anrufen-hilft.de

Info-Telefon Depression
Telefon: 0800/3344533

Pflegetelefon – Schnelle Hilfe für Angehörige
Telefon: 030/20179131

Demenz-Telefon
Telefon: 0351/810 851 22
www.landesinitiative-demenz.de

 

Kontakt Händler zu Kunden
Für viele Händler und Ein-Mann-Firmen ist die derzeitige Krise existenzbedrohend. Etliche Geschäfte, die schließen mussten, haben schnell reagiert und bieten telefonische Bestellung, Lieferservice oder sogar einen Webshop an. Wir möchten sie gerne als Stadtverwaltung unterstützen und in dieser Händlerplattform bündeln. Wer gerne eingetragen werden möchte, meldet sich bitte am besten per Mail unter: presse@limbach-oberfrohna.de

Hinweis: Auch der Handels- und Gewerbevereins (HGV) bietet eine neue und kostenlose Plattform für alle Händler und natürlich Kunden an - bitte beachten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf auch diese Möglichkeit:
www.kauf-in-limbach.de

Hilfe von Bürger zu Bürger
Wer Nachbarschaftshilfe, zum Beispiel Einkaufshilfe, Kinderbetreuung oder Ähnliches anbieten möchte, kann dies ebenfalls über diese Plattform gerne kundtun. Hierfür bitte eine kurze Mail an presse@limbach-oberfrohna.de mit der kurzen Beschreibung des Angebots und einer Kontaktmöglichkeit schicken, die veröffentlicht werden darf. Auch übers Bürgertelefon (Nummer siehe rechts) werden Anfragen und Angebote aufgenommen.

Aber auch wer Hilfe braucht, kann sich gerne melden!

Wichtig: Anonyme Angebote können nicht veröffentlicht werden. Bitte für den internen Gebrauch vollständige Adresse angeben.

Zur Plattform kommen Sie hier.