Tipps, die Strom und Geld sparen und die Natur schützen

„Nachhaltiges Gärtnern beginnt mit Artenvielfalt, dem Schutz der Natur – etwa durch den Verzicht auf Giftstoffe sowie dem sparsamen Einsatz von Ressourcen", erklärt Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen und gibt folgende Tipps für einen energiesparenden Garten:

>>Tipp der Verbraucherzentrale: Das nächtliche Ausleuchten des Gartens sollte nur punktuell und bei Bedarf erfolgen. Das nächtliche Beleuchten von Bäumen, Wasserläufen oder Blumenrabatten verursacht nicht nur dem Stromzähler unruhige Nächte. Auch Insekten und Vögel leiden zunehmend an der Lichtverschmutzung.

>>Tipp der Verbraucherzentrale: Der Griff zu Handgeräten nutzt ausschließlich Muskelkraft, ist oft effektiver und energetisch die erste Wahl. Zudem sind sie meist robuster und günstiger in der Anschaffung. Bei kostenintensiven Geräten, die nur selten zum Einsatz kommen, bietet es sich an, sie gemeinschaftlich mit Gartennachbarn zu nutzen. Das spart vor allem Ressourcen bei der Herstellung der Geräte.
Immer mehr elektrische Helfer machen die Gartenarbeit komfortabler. Kaum scheint die Sonne, rattert und brummt es durch die Nachbarschaft. Neben einigen nützlichen Utensilien sind auch jene dabei, die durch kurze Lebensdauer oder ihren eingeschränkten Nutzen hauptsächlich das Gerätehaus belegen.

>>Tipp der Verbraucherzentrale: Werden die Abende kühler, sorgen Jacken und warme Wolldecken für gemütliche Abendstunden im Garten.
Heizpilze und Wärmestrahler sorgen dafür, die langersehnten Sommertage voll auskosten zu können. Leider erwärmen sie in erster Linie die Umgebung und geben viel Energie ungenutzt in die Umwelt ab. Während gasbetriebene Heizstrahler viel CO2 freisetzen, sind elektrische Wärmestrahler echte Stromfresser.

Tipp der Verbraucherzentrale: Legen Sie besonderes Augenmerk auf den Standort. Er entscheidet darüber, ob die solarstrombetriebenen Geräte auch bei wechselhaftem Wetter funktionieren.
Viele Geräte, die im Garten im Dauerbetrieb laufen, wie Lampen, Pumpen oder Wasserspiele können mit Solarstrom betrieben werden. Wichtig ist, bereits beim Kauf auf den Verwendungszweck und die Leistung zu achten. Ein integrierter Akku verlängert die Betriebszeit. So bieten Pumpen und Leuchten mit integriertem Solarpanel und Akku
oft die passende Lösung. Ist ein Netzanschluss vorhanden, kann mit Stecker-Solargeräten zum Beispiel auf dem Balkon, der Terrasse oder der Laubenwand Solarstrom erzeugt werden. Die Geräte vereinen meist bis zu zwei Solarmodule und einen Wechselrichter. Zur Installation werden sie
lediglich in eine Steckdose gesteckt und sind mit einer Nennleistung von bis zu 600 Watt vielseitig einsetzbar. Ist kein Netzanschluss vorhanden – zum Beispiel in Gartenlauben oder Wochenendhäusern – bieten sich Insellösungen an. Sie vereinen Solarmodule mit einem einer Autobatterie ähnlichem Akku und einem
Laderegler. Die Sonnenenergie vom Tag wird gespeichert und kann abends Geräte mit 12 Volt Gleichspannung wie Lampen oder Radios betreiben.

„Wer auch im Garten außerhalb der eigenen vier Wände Strom sparen und die Umwelt schonen möchte, sollte also Licht und elektrische Geräte wohl überlegt einsetzen und wo es geht möglichst auf Solarenergie setzen“, fasst Bücklein zusammen.Wie im eigenen Garten nicht nur Stromkosten gespart werden, sondern sogar selbst Energie durch Sonnenlicht erzeugt werden kann, erfahren Interessierte bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Die Experten unterstützen im persönlichen Gespräch in der Verbraucherzentrale oder direkt beim Verbraucher zu Hause. Informationen gibt es kostenfrei unter 0800 –809 802 400 oder auf vz-energie.de.

Tipps für den Hitzeschutz in Wohnräumen
Bei Hitzerekorden schätzen sich diejenigen glücklich, deren vier Wände tagsüber kühl bleiben. Alles was hierbei helfen kann, kommt zum Einsatz: Rollläden, Ventilatoren oder Klimaanlagen. Neben dem eigenen Verhalten wie Querlüften in der Nacht oder am frühen Morgen und elektrischen Hilfsmitteln beeinflussen auch bauliche Eigenarten eines Hauses den Hitzeschutz.

Jalousien, Markiesen, Fensterläden, Sonnensegel oder Vorhänge: Sonnenschutz nach Bedarf
Besonders viel Hitze dringt durch Balkontüren und Fenster ein. „Um die Sonneneinstrahlung zu minimieren und die Wärme erst gar nicht in die Räume zu lassen, sollte der Sonnenschutz möglichst außen angebracht werden“, erklärt der Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen. Kann der Sonnenschutz nur innen angebracht werden, ist die Wärme leider schon im Raum. Bei großer Eile hilft auch ein weißes Tuch außen vor dem Fenster.

Rollläden: Allround-Genie mit Einbruchschutz
Rollläden schützen vor Hitze, Kälte und Einbrechern. Ihr typisches Merkmal ist der sichtbare Kasten, in dem sich die Lamellen beim Hochfahren aufwickeln. Im Idealfall werden Rollläden schon bei der Bauplanung bedacht. Am fertigen Haus lassen sich Vorbau-Rollläden aber auch leicht nachrüsten. Rollläden mit einer Einbruchschutzklassifizierung (RC 2 oder DIN EN 1627) werden sogar von der KfW gefördert.

Fassaden- und Dachdämmung: Cool Down bei Sommerhitze
Die eigenen vier Wände erhitzen sich mit einem passenden Wärmeschutz über Dach und Fassade weniger schnell. Denn gut gedämmte Häuser lassen an heißen Tagen weniger Wärme eindringen. Daher gilt: Je dicker und besser das Dämmmaterial, desto besser der Hitze- und Wärmeschutz. Auch hierfür gibt es staatliche Fördermöglichkeiten vom BAFA oder über die KfW.

Fassadengrün und Dachbepflanzung: Natürliche Klimaanlage
Sommerlicher Hitzeschutz funktioniert auch auf biologische Weise mit Fassaden- und Dachbegrünung: An montierten Rankhilfen können Kletterpflanzen Fassaden begrünen und damit Wände beschatten. Sie reduzieren das Aufheizen der Gebäude deutlich und verbessern das Mikroklima am Haus unter anderem in dem sie Feinstaub binden. Ausreichend Abstand zwischen Fassade und Rankgitter verhindert Schäden am Putz und an den Wänden. „Bei der Dachbegrünung greift der gleiche Effekt: Ein Gründach wirkt wie ein Temperaturregler“, informiert Bücklein. Erhitzt sich ein herkömmliches Garagendach im Sommer auf bis zu 80 Grad, schützen die Substratschicht und die Bepflanzung das darunterliegende Dach vor direkter
Sonneneinstrahlung und damit vor starker Aufheizung. Das extensive Begrünen von kleinen Bauwerken wie dem Müllcontainer-Häuschen, Garage, Carport oder Schuppen können Laien selbst übernehmen. Bei einem Wohnhaus sollte in beiden Fällen eine Fachplanung zurate gezogen werden, da das Gewicht von Erde, Pflanzen und abgefangenem Regenwasser die Statik des Gebäudes beeinträchtigen können und besondere Sorgfalt auf die Feuchteabdichtung gelegt werden muss.

Informationen zum Thema Hitze- und Wärmeschutz, Dämmung oder Fassaden- und Dachbegrünung sowie Auskunft zu unserem umfangreichen Beratungsangebot erhalten Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät kompetent sowie anbieterneutral und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Über uns:

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte unabhängige Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher:innen mit derzeit über 650 Energieberater:innen und an mehr als 900 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 145.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von über 100 km Länge voller Steinkohle entspricht.

„PlusBus“ Linie 526 auf dem Chemnitzer Omnibusbahnhof. (Foto: VMS/Brumm)

Der „PlusBus“ der Linie 526 ist wieder nachts unterwegs. Die Spätfahrten waren wegen der Corona-Beschränkungen seit Herbst 2020 eingestellt gewesen. Die Schnellbuslinie verbindet Chemnitz mit Limbach-Oberfrohna. Tagsüber nutzen vor allem Pendler und Schüler das Angebot, im engen Takt (bis zu 30 Minuten) zwischen den Städten mobil zu sein.

Nun kommt auch das Angebot für Nachtschwärmer zurück, die vor allem an Wochenenden unterwegs sind: Seit dieser Woche fährt der letzte Bus nachts ab Limbach-O., Lutherkirche um 23.14 Uhr (Rathaus: 23.19 Uhr). Ankunft Chemnitz Zentralhaltestelle ist um 23.43 Uhr, Busbahnhof 23.48 Uhr. In der anderen Richtung fährt der letzte Bus ab Chemnitz, Omnibusbahnhof um 0.45 Uhr (Zentralhaltestelle: 0.50 Uhr) nach Limbach-O., kommt dort 1.13 Uhr am Rathaus an (1.18 Lutherkirche).

VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus: „Damit bieten wir Nachtschwärmern, Kinogängern, Konzertbesuchern und Theaterfreunden aus Limbach an, das erwachende Nachtleben von Chemnitz zu nutzen und dabei auf den Pkw zu verzichten. Andersherum hat auch Limbach-Oberfrohna interessante Besuchsmöglichkeiten mit Gaststätten, Kino, Stadthalle und dem Freizeitbad Limbomar zu bieten. Die Nachtfahrten sind ein weiteres Stück Richtung Normalisierung des Lebens.“

Pressemitteilung VMS

 

Ab 1. August ist das „BildungsTicket“ für alle Schüler allgemeinbildender Schulen sowie für Schüler an berufsbildenden Schulen erhältlich, die keine duale Ausbildung erhalten. Für 15 Euro im Monat können die Kinder und Jugendlichen damit rund um die Uhr im gesamten Verkehrsverbund Mittelsachsen mit Bussen und Bahnen unterwegs sein.

Bedingungen:

- Schule bzw. Wohnort des Schülers muss im VMS-Gebiet liegen,

- ausschließlich im Abonnement mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten

- gesonderter Antrag im Internet und bei den Verkehrsunternehmen erhältlich

Die nach Schülerbeförderungssatzung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) anspruchsberechtigte Schüler an Schulen in den Landkreisen Mittelsachsen, Zwickau und im Erzgebirgskreis können aber weiterhin ihren Antrag beim ZVMS stellen und erhalten für den Zeitraum des Schuljahres (ohne Sommerferien) wie bisher die „SchülerVerbundKarte“:

- Eigenanteil für Schüler bis Klasse 4: 15 Euro pro Schuljahr

- Eigenanteil für Schüler ab Klasse 5: 112,50 Euro pro Schuljahr

- Für die Mobilität in den Sommerferien kann das „FerienTicket“ VMS + VVV für 20 Euro genutzt werden

Alle Schüler, die bisher eine „SchülerVerbundKarte“ im Freiverkauf (44 Euro/Monat, nicht über den ZVMS!) erworben haben, werden von den Verkehrsunternehmen ab 21. Juni 2021 angeschrieben. Es wird eine Überführung des bestehenden Abonnements in das neue „BildungsTicket“ angeboten. Dafür ist eine Änderung des Abonnements zu beantragen.

Mit Einführung des „BildungsTickets“ wird das „SchülerFreizeitTicket“ (10 Euro/Monat, aber wochentags erst ab 14 Uhr gültig) eingestellt. Nutzer des „SchülerFreizeitTickets“ werden ebenfalls ab 21. Juni 2021 von den Verkehrsunternehmen angeschrieben. Auch ihnen wird eine Umstellung des Abonnements auf das „BildungsTicket“ angeboten. Dafür ist eine Änderung des Abonnements zu beantragen.

Informationen: www.dein-bildungsticket.de/dein-bildungsticket/bildungsticket-vms

Pressemitteilung VMS

Verbraucherzentrale gibt Spartipps für Warmwasser im Alltag

Zugegeben: Heiße Duschen sind wohltuend – nur leider treibt Warmwasser auch die Nebenkosten nach oben. Daneben ist Wasser auch ein kostbares Gut, was wir im Alltag nur allzu leicht vergessen. Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ist es daher sinnvoll, ein paar Punkte zu beachten. Denn jeder eingesparte Liter Wasser schont die Umwelt und spart Geld.

Der Sparduschkopf – kleine Kosten, große Einsparwirkung

Das Mittel der Wahl ist hier ein Sparduschkopf. Dieser kostet etwa 20 Euro, spart aber bis zu 50 Prozent des Warmwasserverbrauchs. Beim Kauf gilt es zu beachten, dass der Duschkopf einen Wasserdurchfluss (Schüttmenge) von weniger als 9 Liter pro Minute hat. Das Duschen bleibt genauso angenehm und der volle Wasserstrahl erhalten, obwohl viel weniger Wasser verbraucht wird. Der Trick: Der Sparduschkopf mischt einfach Luft unter.

Einfach mal den Hahn abdrehen

Zusätzlich sparen kann bei der täglichen Dusche auch, wer das Wasser zwischenzeitlich einfach mal abstellt, etwa während des Einseifens oder Shampoonierens. Auch hier liegt bei den meisten Verbraucher*innen enormes Sparpotenzial. Bei Langduschenden hilft auch die Verkürzung der Duschdauer. Bei einer durchschnittlichen Obergrenze in Deutschland von elf Minuten ist eine Menge Luft nach unten.

Heizkostenabrechnung: Das dicke Ende kommt zum Schluss

Beim Verbrauch von Warmwasser kann es zusätzlich bei der Heizkostenabrechnung zu bösen Überraschungen kommen. Ob Verbraucher*innen für ihr warmes Wasser zu viel bezahlen und worauf bei der Abrechnung zu achten ist, erläutert Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen.

In Mehrfamilienhäusern mit Sammelheizungen müssen die Kosten für Heizung und Warmwasser nach Verbrauch verteilt werden. Um den Warmwasserverbrauch zu ermitteln, muss daher jede Wohnung mit einem Warmwasserzähler ausgestattet sein. „Nur so kann der persönliche Verbrauch festgestellt und im ersten Schritt mit üblichen Durchschnittswerten verglichen werden“, erklärt Bücklein. „Sparsam sind Haushalte, die weniger als 30 Liter pro Person und Tag verbrauchen. Wer darüber liegt, hat in der Regel erhebliche Einsparmöglichkeiten“, erläutert der Experte.

Im Rahmen einer Energieberatung der Verbraucherzentrale können die Verbrauchsdaten der Heizkostenabrechnung bewertet werden. Folgende Fragen können dabei beispielsweise individuell geklärt werden:

-       Ab wie viel Euro/m² ist die Heizkostenabrechnung zu hoch?

-       Ist meine Nachzahlung zu hoch?

-       Sind meine spezifischen Heizkosten höher als der Durchschnitt im Haus?

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: aktuell online oder telefonisch. Wir informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Persönliche Beratungen finden derzeit und im Rahmen geltender Vorschriften nur eingeschränkt statt. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800/809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diese Info wird durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes mitfinanziert.

Pressemitteilung

Tipps zum Energiesparen im Urlaub

Stromsparen klappt im eigenen Haushalt am besten, wenn nur die Geräte eingeschaltet sind, die wirklich genutzt werden. Im Umkehrschluss sollte vor der Abreise in den Urlaub konsequent alles abgeschaltet oder aus der Steckdose gezogen werden, was während der Abwesenheit nicht gebraucht wird. Ein kleiner Rundgang durch die eigenen vier Wände hilft, keinen Energiefresser zu vergessen.

Boiler und Heizungen haben besonders hohen Energiebedarf, sodass man ihnen während längerer Urlaube im Sommer eine Pause gönnen kann. „Das Warmhalten des Wassers kostet viel Energie, daher lohnt sich das Abschalten bei Abwesenheit besonders“, weiß Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen. Um Legionellen zu vermeiden, sollten etwa zehn Liter aus allen Wasserhähnen nach dem Urlaub abgelassen werden, bevor das Wasser wieder genutzt wird. Das Ablasswasser eignet sich aber noch allemal zum Wässern der Grün- und Balkonpflanzen, die nach dem Urlaub durstig sind.

Darüber hinaus ist wichtig, dass die Geräte wirklich vom Netz getrennt sind und nicht etwa im Standby-Modus laufen. Leuchtende Lämpchen und Displays, die die Uhrzeit anzeigen, geben einen Hinweis darauf, wer vom Stromnetz zapft. Doch Achtung: Einige Geräte ziehen auch Strom im Standby, ohne dass ein Lämpchen darauf hindeutet. „Je nach Anzahl und Art der Geräte kann der „Leerlauf“ der Geräte in einem Drei-Personen-Haushalt bis zu 20 Prozent der Stromkosten ausmachen“, rechnet Bücklein vor. Besonders Computer, Spielekonsolen und andere Unterhaltungselektronik verbrauchen im Standby-Modus viel Strom. Auch Router, Repeater und Festnetztelefone können bedenkenlos ausgezogen werden. Viele Router verbrauchen ähnlich viel Strom wie ein sparsamer Kühlschrank. Im Dauerbetrieb kommen jährlich bis zu 40 Euro zusammen. Abhilfe schaffen hier Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter. Durch einen Klick können so mehrere Geräte auf einmal vom Netz genommen werden.

Vor kürzerer Abwesenheit sollte geprüft werden, ob die Kühlschranktür wirklich geschlossen ist. Vor längeren Reisen ist zu empfehlen, den Inhalt im Vorfeld der Reise aufzubrauchen und das Gefrierfach abzutauen. Eine Eisschicht von einem Zentimeter kann den Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent erhöhen. Zudem steigert ein regelmäßiges Abtauen die Lebensdauer von Gefriergeräten.Einfach die Sicherung rauszunehmen, um dem gesamten Haushalt eine Sommerpause zu gönnen, erscheint naheliegend. „Davor sollte aber gründlich überlegt werden, ob wirklich kein Gerät während der eigenen Abwesenheit Strom benötigt“, so Bücklein.

Fragen zu effizienten Haushaltsgeräten und zu Möglichkeiten Energie im Haushalt zu sparen, beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 –809 802 400 (kostenfrei).

Über uns:
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte unabhängige Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher:innen mit derzeit über 650 Energieberater:innen und an mehr als 900 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 145.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen
zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von über 100 km Länge voller Steinkohle entspricht.

Verbraucherzentrale informiert zum Thema Solarenergie:

Mit den zunehmenden Sonnenstunden im Frühling startet auch wieder die Saison der Solarthermie. Sie ist eine bewährte umweltfreundliche Technologie, bei der zum Erwärmen von Trinkwasser oder zur Heizungsunterstützung Sonnenwärme genutzt wird. Eine herkömmliche Heizung wird mit einer solarthermischen Anlage ergänzt und versorgt neben Badezimmer und Küche idealerweise auch die Spül- und Waschmaschine mit Warmwasser. „Auf diese Weise können bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs abgedeckt werden“, erklärt Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen, und ermutigt Eigenheimbesitzer*innen sich dem Thema zu öffnen. Die Förderung von Solarthermie-Anlagen ist vielfältig. So vergeben das
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Förderbank KfW bundesweit Fördermittel für den Einbau und die Erweiterung einer Solarthermie-Anlage in Bestandsgebäuden. „Neben den Förderprogrammen des Bundes werden Solarthermie-Anlagen auch durch die seit den 1. Januar 2021 in Kraft getretenen CO2-Abgaben für fossile Brennstoffe zunehmend attraktiver“, erläutert Bücklein.
Allein eine Förderung durch das BAFA kann bis zu einem Drittel der Kosten für einen Kauf oder die Installation einer Solarthermie-Anlage abdecken. Mit der Kombination von Förderprogrammen macht sich die Installation einer Anlage für Hausbesitzende sogar noch schneller bezahlt. Gefördert werden:

  •  Planung einer Solarthermie-Anlage
  • Installation von Solarthermie für Warmwasser und/oder Heizungsunterstützung
  • Erweiterung einer Solarthermie-Anlage
  • Optimierung einer Solarthermie-Anlage

Um Bauwillige und Hausbesitzer*innen über die Möglichkeiten zur Nutzung von Sonnenenergie zu informieren, veranstaltet die Verbraucherzentrale Sachsen eine Online-Vortragsreihe, die am 17. Mai fortgesetzt wird.

Egal ob Photovoltaik, Solarthermie, ein Energiemix oder ein Balkonkraftwerk: Möglichkeiten für Solarenergie gibt es viele. Doch welche Technik ist geeignet? Wie steht‘s dabei um Fördermittel? Und lohnt sich das überhaupt – für Kontostand und Umwelt? „Im Rahmen unserer Webseminarreihe beantworten wir diese Fragen, informieren über den aktuellen Stand der Technik und erläutern Fördermöglichkeiten für das jeweilige Vorhaben“, so Bücklein.

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale-sachsen.de/sonne

Über uns:
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte unabhängige Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher*innen mit derzeit über 650 Energieberater*innen und an mehr als 900 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 145.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von über 100 km Länge voller Steinkohle entspricht.

 

Seit März 2021 sind viele Haushaltsgeräte mit einem neuen Energielabel versehen. Die meisten Geräte bekommen eine neue Effizienzklasse und werden nicht selten mit einem höheren Jahresenergieverbrauch gekennzeichnet, was Verbraucher mitunter irritiert. Am Beispiel von Kühlgeräten erklärt die Verbraucherzentrale Sachsen was sich verändert hat.

Die zurzeit besten Kühlschränke sind mit Klasse C gekennzeichnet statt wie bisher mit A+++. Das neue Label stellt höhere Anforderungen an die Sparsamkeit von Geräten. Daher schneiden Geräte im Vergleich zur alten Kennzeichnung schlechter ab. Auch der Verbrauchskennwert auf dem Label ist meistens höher als bisher, obwohl kein Kühlschrank mehr Strom verbraucht als zuvor. „Die neuen Verbrauchskennwerte basieren auf einer anderen Berechnung des Jahresenergieverbrauchs. Auch die Werte, die zu dieser Berechnung nötig sind, werden mit einer neuen Messmethode ermittelt. Ziel ist es, den Alltagsverbrauch der Geräte realistischer widerzuspiegeln“, erklärt Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen.

Bei Kühlschränken wird der zusätzliche Kältebedarf durch die Zufuhr warmer Lebensmittel besser berücksichtigt sowie der zusätzliche Energiebedarf, der notwendig ist, um Kondenswasser zu verhindern. Darüber hinaus wird nun der Energieverbrauch mit zwei statt wie bisher mit nur einer Umgebungstemperatur gemessen. Das verhindert eine künstliche Optimierung auf eine feste Temperatur, die es in der Realität nicht gibt.

Sind die neuen Effizienzlabel besser als die alten?

Die ausgewiesenen Effizienzklassen sind bei Kühl- und Gefriergeräten in der Regel nun höher als beim bisherigen Label. Zugleich bilden die neuen Verbrauchskennwerte die Nutzungsbedingungen im Haushalt besser ab als die alten.

Durch die höheren Anforderungen an die Energieeffizienz entfällt die Ballung der Modelle in den Bestklassen. Mit dem neuen Label sind Unterschiede für den Verbrauch nun leichter erkennbar.

Neben den Angaben zum Stromverbrauch, zur Größe von Kühl- und Gefrierfächern sowie der Bewertung der Schallemissionen enthalten die neuen Label einen QR-Code, der weitere Informationen zum jeweiligen Gerät aus der europäischen Produktdatenbank EPREL bereitstellt.

„Das Energielabel dient als Entscheidungshilfe beim Kauf. Die Neufassung erhöht dessen Aussagekraft und stellt auch zukünftig seine Wirksamkeit sicher. Auf diese Weise können Verbraucher Stromkosten sparen und mit ihrer Produktwahl aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen“, ordnet Bücklein ein.

Fragen zur Energieeffizienz von Haushaltsgeräten und zum EU-Energielabel beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenlos. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800/809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte unabhängige Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher*innen mit derzeit über 650 Energieberater*innen und an mehr als 900 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 145.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von über 100 km Länge voller Steinkohle entspricht.

Diese Presseinfo wird durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes mitfinanziert.

Pressemitteilung

Viele schöne Reiseziele sind nur einen Katzensprung entfernt.

Urlaub machen, ohne dafür ins Flugzeug steigen zu müssen oder Abenteuer erleben, die sich vor der eigenen Haustür ereignen. Mit dem Projekt „Katzensprung. Kleine Wege. Große Erlebnisse.“ soll klimaschonendes Reisen mit größtmöglichem Erlebnisfaktor für die Altersgruppen 14-29 aufgezeigt werden. Das Projekt ist beendet, aber die Informationen stehen. Wer sich für nachhaltiges Reisen interessiert, ist dort genau richtig.

Über 50 nachhaltige Reiseziele haben die vier Projektpartner hierfür auf dem Portal www.katzensprung-deutschland.de gesammelt. Das abschließende „Katzensprung-Logbuch“ ist ein wichtiger Wegweiser für alle Naturparke oder Destinationen, die sich individuell auf den Weg zu mehr Klimaschutz im Tourismus machen wollen.

Folgender Link leitet Sie zu den gewünschten Informationen weiter: https://www.katzensprung-deutschland.de/

Quelle: NKI - Nationalen Klimaschutzinitiative

 

Es gibt viele Arten zu Hause Strom und CO2 zu sparen. Wir zeigen Ihnen einige auf:

Strom sparen in der Küche

Stromspartipp Einsparpotenzial in Euro pro Jahr Einsparpotenzial CO2 pro Jahr
Beim Wasserkocher auf Füllmenge achten 10 Euro 24 kg
Ohne Vorheizen & mit Restwärme kochen 20 Euro 45 kg
Kochen mit Deckel 20 Euro 40 kg
Energieeffizienter Kühlschrank 70 Euro 140 kg
Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen 15 Euro 25 kg
Kühlschranktür schnell schließen 7 Euro 15 kg
Extra-Kühlgeräte stilllegen 176 Euro

353 kg

Strom sparen im Bad & bei der Warmwassererwärmung

Stromspartipp Einsparpotenzial in Euro pro Jahr Einsparpotenzial CO2 pro Jahr
Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen 30 Euro 60 kg
Wäsche mit 30 Grad waschen 15 Euro 35 kg
Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen lassen 60 Euro 120 kg
Ökoprogramme nutzen 25 Euro 50 kg
Sparduschkopf einbauen 265 Euro 70 kg
Warmwasserspeicher abschalten oder durch Durchlauferhitzer ersetzen 20 Euro 45 kg
Warmwassertemperatur senken 35 Euro 70 kg
Warmwasserzirkulation abschalten lassen 160 Euro 320 kg
Heizungspumpe niedriger stellen oder austauschen 105 Euro 210 kg

Strom sparen mit energieeffizienten Geräten

Stromspartipp Einsparpotenzial in Euro pro Jahr Einsparpotenzial CO2 pro Jahr
Gerätegröße dem Bedarf anpassen (Bsp. Kühlschrank) 30 Euro 55 kg
Laptop statt PC 65 Euro 130 kg
Nutzungsdauer von PC, Tablet und Smartphones ausreizen   16 kg je Gerät
Beste Energieeffizienzklasse bei neuem Gerät (Bsp: Kühlschrank A+++) 70 Euro 140 kg

Strom sparen im Alltag

Stromspartipp Einsparpotenzial in Euro pro Jahr Einsparpotenzial CO2 pro Jahr
Zu Ökostrom wechseln 35 Euro 1.990 kg
Elektronische Geräte ganz ausschalten 115 Euro 235 kg
Auf Klimaanlagen verzichten 35 Euro 70 kg
LED-Lampen und Energiesparlampen nutzen (bei 10 Stück pro Haushalt) 155 Euro 310 kg

Quelle: https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strom-sparen-tipps-und-tricks/

Weitere Tipps und Einzelheiten zum Strom sparen finden Sie unter: https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strom-sparen-tipps-und-tricks/