37.500 Euro durch Betrug verloren

Die Polizei warnt vor Anrufen angeblicher Bankmitarbeiter

Am 23. Mai wurden im Bereich der Polizeidirektion Zwickau insgesamt drei Personen Opfer von Betrugsstraftaten durch angebliche Bankmitarbeitende. In allen Fällen ging es darum, vermeintlich falsche Buchungen rückgängig zu machen.

Ein 35-Jähriger aus Rosenbach erhielt mit unterdrückter Nummer einen Anruf einer Frau, die sich als Bankmitarbeiterin ausgab. Sie sagte, dass die Überweisung einer hohen Geldsumme aufgefallen sei und forderte den Geschädigten auf, seine Banking-App zu öffnen. Über eine Nachricht im Postfach öffnete er einen angeblichen Zertifizierungslink und setzte vermeintlich die Buchung zurück. Einen Tag später rief ein tatsächlicher Mitarbeiter der Bank an: Die Betrüger hatten 22.000 Euro vom Konto des 35-Jährigen abgebucht.

In Oelsnitz traf es eine 49-Jährige, die ebenfalls von einer angeblichen Bankmitarbeiterin angerufen wurde. Auch hier sollte eine Auslandsabbuchung rückgängig gemacht werden. Die Geschädigte gab mehrere per SMS erhaltene Transaktionsnummern (TAN) durch, bis ihr der Vorgang komisch vorkam und sie abbrach. Insgesamt 6.000 Euro waren zu diesem Zeitpunkt jedoch schon überwiesen.

Ein unbekannter Anrufer gab sich auch im Telefongespräch mit einem 36-Jährigen aus Limbach-Oberfrohna als Bankmitarbeiter aus. Er forderte den Geschädigten auf, seine Zugangsdaten zum Onlinebanking zu übermitteln, um angebliche Buchungen ins Ausland zu stornieren. Der 36-Jährige kam der Forderung nach - ihm entstand ein Vermögensschaden von 9.500 Euro.

Die Polizei warnt: Seien Sie misstrauisch, wenn Bankmitarbeiter Sie telefonisch kontaktieren und zum Übermitteln sensibler Daten auffordern. Zugangsdaten oder Transaktionsnummern werden niemals am Telefon abgefragt. Wenden Sie sich unter den bekannten Telefonnummern an die tatsächlichen Mitarbeitenden Ihrer Bank und verständigen Sie im Zweifelsfall die Polizei.


Am Morgen des 19. Mai stellte ein Toyota-Fahrer seinen weißen Avensis ordnungsgemäß an der Oststraße auf Höhe des Hausgrundstücks 5 ab. Als er am frühen Nachmittag wieder zu seinem Auto zurückkehrte, musste er Lackkratzer und Dellen feststellen. Vermutlich hatte ein unbekannter Fahrzeugführer beim Vorbeifahren, Ein- oder Ausparken das Fahrzeug beschädigt und sich danach pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt. Die Instandsetzung des Schadens dürfe mit mindestens 2.000 Euro zu Buche schlagen.

Können Sie sachdienliche Hinweise auf den unbekannten Fahrzeugführer oder das Verursacherfahrzeug geben? Melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03763/640 im Polizeirevier in Glauchau.


Plane aufgeschlitzt
Unbekannte Täter machten sich zwischen Samstagnachmittag (11. Mai um 16 Uhr) und Sonntagmorgen (12. Mai um 9 Uhr) an einem Anhänger zu schaffen, der am Ostring in einer Parktasche abgestellt war. Sie schlitzten die Plane des Anhängers an mehreren Stellen auf und verbeulten die beiden Radkästen. Gestohlen wurde augenscheinlich nichts. Die Täter hinterließen jedoch rund 2.000 Euro Sachschaden.

Wem sind Personen in der Nähe des Anhängers aufgefallen? Hinweise auf die Identität der Täter nimmt die Polizei im Revier Glauchau entgegen, Telefon: 03763/640.


Zeugen zu Körperverletzung gesucht
Am Nachmittag des 30. April kam es zu einer Körperverletzung, für die die Glauchauer Beamten Zeugen suchen. Ein 11-jähriger Junge stand am frühen Dienstagvormittag hinter einer Bushaltestelle an der Chemnitzer Straße auf einer Wiese und wartete dort auf seinen Bus. Es erschien ein unbekannter Mann und lief auf den Jungen zu. Nachdem der Unbekannte den Jungen, in einer für ihn unverständlichen Sprache, anschrie, schlug er ihm plötzlich mit der flachen Hand ins Gesicht. Das Kind lief daraufhin schreiend ins Gebäude der Stadtverwaltung.

Bei der männlichen, unbekannten Person soll es sich um einen jungen Erwachsenen handeln, welcher zwischen 1,60 Meter und 1,70 Meter groß ist. Er trug kurze, schwarze Haare die an den Seiten kurz rasiert waren. Zudem war er mit schwarzer Oberbekleidung und einer langen Hose bekleidet.

Waren Sie zum oben genannten Zeitpunkt an der Bushaltestelle und haben den Vorfall mitbekommen? Können Sie sachdienliche Hinweise auf den unbekannten Mann geben? Melden Sie Ihre Beobachtungen dem Polizeirevier in Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640.


Verkehrsdatenmessgerät erneut gestohlen
Nachdem bereits Ende Januar zwei Verkehrsdatenmessgeräte entwendet wurden, musste die Stadtverwaltung am 22. April den Verlust eines dritten Gerätes an der Chemnitzer Straße, kurz vorm Ortsausgang in Richtung Rabenstein, feststellen. „Nach unseren Vermutungen sind hier Profis am Werk, denn die Messgeräte in Form eines schwarzen Koffers sind fest mit dem Mast verbunden und gut gesichert (Foto) - man braucht schon entsprechendes Werkzeug. Zudem wurde diesmal auch der GPS-Tracker herausgerissen“, betonte Thomas Luderer, Fachbereichsleiter Ordnungswesen. Neben den Kosten für die Neubeschaffung der Geräte ärgert ihn und seine Kollegen, dass die aufgenommenen Daten verloren gehen. „Wir nutzen die Geräte, um zu erfassen, wie viele Fahrzeuge innerhalb einer bestimmten Zeit vorbeifahren und wie schnell sie sind. Es werden weder Nummernschilder erfasst, noch geblitzt“, betonte er. Wichtig sind die erhobenen Infos unter anderem für die Verkehrsplanung.

Natürlich hat die Stadtverwaltung Anzeige erstattet und die Polizei ermittelt. Für sachdienliche Hinweise sind wieder 1.000 Euro Belohnung ausgelobt – diese nimmt die Polizei in Glauchau unter Telefon: 03764/640 entgegen.

 


Achtung! 1000 Euro Belohnung von der Stadt

Für sachdienliche Hinweise, die bei der Beschädigung städtischen Eigentums zu den Tätern führen, hat die Stadt nach wie vor eine Belohnung von 1.000 Euro ausgelobt.
Das gilt nicht nur bei Vandalismusschäden, sondern auch bei illegalen Müllablagerungen.

Siehe auch Dokument im Anhang.