Holzernte im Stadtwald beginnt

Pflegemaßnahmen im Qirlbusch und Hohen Hain laufen im November und Dezember

Im November und Dezember diesen Jahres wird die planmäßige Holzernte im Bereich des Waldgebietes Quirlbusch und Hoher Hain beginnen. Dabei handelt es sich um Pflegemaßnahmen in jungen und alten Waldbeständen sowie um Verjüngungsmaßnahmen, die von Forstunternehmen aus der Region durchgeführt werden. Auf ca. 4  Hektar Waldfläche fällt Holz an, dass zu Stamm- und Industrieholz aufgearbeitet und der heimischen Holzindustrie zur Verfügung gestellt wird.

Im Bereich des Quirlbusches werden ausgewählte Baumstämme mit besonders guten Qualitäten, welche zu edlen Furnieren, hochwertigen Möbeln oder Musikinstrumenten verarbeitet werden können, eingeschlagen und zu der einmal jährlich stattfindenden Versteigerung in der Dresdener Heide transportiert. Potentielle Käufer haben dann in den Wochen um den Jahreswechsel die Möglichkeit, jeden einzelnen Stamm zu begutachten und ein Gebot abzugeben. Bei dieser besonderen Form der Versteigerung, einer sogenannten Submission, werden die Stämme an den Meistbietenden verkauft. Kriterien für die Auswahl des zu erntenden Holzes sind das Alter, die Wuchsform und die Qualität der Bäume. Oft sind diese weit über 100 Jahre alt und infolge der zurückliegenden Dürrejahre stark in Ihrer Vitalität eingeschränkt oder schon absterbend. Durch die Entnahme von Einzelbäumen entstehen so nebenbei auch Lichtkegel in einem sonst geschlossenen Kronendach. Das ermöglicht durch die Etablierung natürlicher Verjüngung den Startschuss für die nachfolgende Waldgeneration.

Die Waldbesucher werden darauf hingewiesen, die betroffenen Waldflächen und Wege nicht zu betreten, Absperrungen zu beachten und nicht zu entfernen. Im Bereich der Holzerntemaßnahmen und Maschinen besteht absolute Lebensgefahr für Unbeteiligte, besonders wenn die Laubbäume noch Blätter tragen und somit die Sicht eingeschränkt ist. Herumlaufende Personen könnten dadurch übersehen werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Dezember andauern.

Eventuell entstehenden Schäden an Spazier- und Wanderwegen werden wie gewohnt im Nachgang bei geeigneter Witterung beseitigt. Wir bitten um Verständnis.

Bild von Mario Hagen auf Pixabay