Endspurt beim Breitbandausbau

Zuschaltung des Super-Vectorings im Dezember

Gemeinsam mit Hendrik König, Regionalmanager Sachsen der Deutschen Telekom, und Sven Lopau, Projektleiter Technik, informierte Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel kürzlich zum Stand des Breitbandausbaus in der Stadt. Nachdem die Telekom eine Eigenausbauerklärung für einen Großteil des Stadtgebiets mit rund 11.000 Haushalten abgegeben hatte, laufen die Arbeiten seit letztem Jahr. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Verteilerkästen mit neuer Technik. „Ich halte das für einen guten Zwischenschritt, weil es relativ schnell geht und die privaten Nutzer damit sehr gut auskommen“, betonte der Oberbürgermeister. Nach seinen Worten wird in den nächsten Jahren natürlich der Glasfaserausbau bis zum Anschluss angestrebt werden müssen.

Hendrik König erläuterte, dass es besonders beim Tiefbau durch nötige Instandsetzungen Verzögerungen gegeben habe, so dass der ursprüngliche Zeitplan nicht gehalten werden konnte. „Wir sind jetzt im Endspurt, haben aber an einigen Punkten noch zu tun. So schnell es geht, werden wir die 45 Gehäuse Stück für Stück in Betrieb nehmen und die Zuschaltung des Super-Vectoring ist nun für Jahresende geplant“. so der Telekom-Mitarbeiter. Dann sind Bandbreiten bis 250 mbit möglich – je nachdem wie groß die Entfernung zwischen Verteiler und Anschluss ist. Alle Informationen rund um die dann möglichen Produkte und die Tarife gibt es im Telekom-Truck, der vom 19. bis 30. August auf dem Johannisplatz Station macht. „Wichtig ist, dass alle, die bereits einen Vertrag mit der Telekom haben, sich dort oder bei einem Vertriebspartner melden müssen – egal ob sie ihren Vertrag ändern wollen oder nicht. Sie müssen auf alle Fälle auf die neue Technik am Kasten umgeschaltet werden“, betonte Hendrik König. Der Ortsteil Wolkenburg-Kaufungen muss wegen der dort vorliegenden alten Technik komplett überbaut werden, was auch Tiefbau bis in die Häuser nötig macht. Hier ist eine Freischaltung für das letzte Quartal 2019 geplant.

In den wenigen Gebieten, wo kein Ausbau durch die Telekom oder enviaTel erfolgt, hatte die Stadt versucht, einen Anbieter zu finden. Leider gab es aufgrund der Unwirtschaftlichkeit keine Angebote dafür. Da es auch anderen Kommunen so erging, hat sich nun der Landkreis bereit erklärt, eine gemeinsame Ausschreibung zu starten, an der sich rund 30 Gemeinden und Städte beteiligen.

Mehr Infos direkt auf der Website der Deutschen Telekom.