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Umwelt - Radioaktivität - neue Landschaften in unserer Heimat
Was ist aus den Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus im Erzgebirge und bei uns im Landkreis Zwickau geworden?

Für den 18. Oktober 2018, 19 Uhr, lädt die Bürgerakademie des Vereins L.O.s geht´s e.V. zu einem Vortrag in den Veranstaltungssaal des Esche-Museums ein. Der Eintritt ist frei.

Es spricht Herr Dr. W. Löbner als ehemaliger Wismut-Mitarbeiter zu einer Thematik, die durchaus Interesse bei den Bürgern im Landkreis Zwickau finden sollte, denn ein großer Anteil der „Radioaktivität“ vom aktiven Uranerzbergbau im Erzgebirge ist im Landkreis Zwickau verblieben und wird hier sicher verwahrt.

In einem kurzen Rückblick wird auf die Wismut-Ära eingegangen, wie unter Einsatz eines großen Arbeitskräfteaufwandes mit einer Stammbelegschaft von rund 45.000 Beschäftigen in den 45 Jahren seiner Existenz bis 1990 etwa 231.000 Tonnen Uran gewonnen wurden. Zurückgeblieben waren unter anderem 311 Mio. m³ radioaktiv kontaminiertes Haldenmaterial und 160 Mio. m³ radioaktive Schlämme und das in dicht besiedelten Gebieten. Es galt, die Risiken, die sich aus der Radioaktivität und anderen Schadstoffen ergaben, zu bewerten und daraus optimale Sanierungslösungen zu entwickeln, um der ehemaligen Bergbauregion eine Perspektive zu geben. Ein Physiker erklärt, warum wir keine Angst vor der Radioaktivität haben müssen, die gut verwahrt, aber nicht beseitigt werden kann.

Aus eigenem Erleben und aktiver Mitwirkung schildert Dr. Löbner, wie die Wismut GmbH, ein Sanierungsunternehmen des Bundes, in den letzten 25 Jahren die großen technischen Herausforderungen und den Umgang mit der Radioaktivität im Zusammenhang mit der Sanierung der Hinterlassenschaften bei der Schaffung neuer Landschaften gemeistert hat. Beispielhaft wird auf den Abbruch des Uranaufbereitungsbetriebes, die Umlagerung einer Halde, die Verwahrung von riesigen Schlammteichen im Landkreis Zwickau und die Umgestaltung einer Bergbauregion in einen Kurort (Bad Schlema) eingegangen.

Los geht’s e.V.

 
 
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