Limbach-Oberfrohna
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Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Informationen zum Thema Asyl.
 
 
 

Stand: Dezember 2017

Gesucht & Gefunden - Aktuelles aus dem Bereich der Flüchtlingsintegration

Integration hat viele Gesichter. Ganz wichtig ist dabei das Erlernen der deutschen Sprache.

Für die mittlerweile 120 Asylsuchenden in der Oststraße hat Mitte Februar ein erster Deutschkurs „Deutsch sofort“ begonnen. Dieser 200 Unterrichtsstunden umfassende Lehrgang kann auf Grundlage eines speziellen Deutschförderprogrammes des Landes Sachsen allen Asylbewerbern angeboten werden. Der TÜV Rheinland führt diesen Kurs in der Oststraße durch und möchte im März noch einen zweiten anbieten.

Der TÜV Rheinland sucht dringend noch Lehrkräfte, die zum Beispiel spezielle Integrationskurse des BAMF durchführen können. Interessenten melden sich bitte in unserer Stabsstelle.

Wichtig ist auch die Einbindung der allein reisenden Herren aus der Oststraße in bestehende Vereine. Für Vereine die sich der Integration der Flüchtlinge stellen möchten, gibt es auch Fördermöglichkeiten (nicht nur für Sportvereine). Für Informationen dazu stehen Ihnen die Mitarbeiter der Stabsstelle sehr gerne zur Verfügung.

Unter den Herren aus der Oststraße befinden sich auch recht junge Leute (18 Jahre). Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich junge Leute aus unserer Stadt dazu entschließen könnten Patenschaften mit den jungen Flüchtlingen zu schließen. Die Mitarbeiter der Stabsstelle freuen sich darauf, Ihnen dabei helfen zu dürfen.


Begegnungs-Treff International

Neues Projekt startet im Diakoniezentrum

Seit Anfang April gibt es ein neues Projekt zur Integration von Geflüchteten und Asylbewerbern in Limbach-Oberfrohna: den Begegnungs-Treff.
Hier wird es verschiedene Angebote – auch für Einheimische – geben. Neben Sprach- und PC-Kursen wird es einen Eltern-Kind-Treff und einen Näh-Kurs geben. Weitere Angebote sind geplant. Bereits seit Ende 2016 finden in einem Nebengebäude Integrationskurse statt.
Der Begegnungs-Treff ist ein Projekt der Kirchenbezirkssozialarbeit der Stadtmission Chemnitz e.V. und dem Projekt „Gemeinsam LOs“ der Kirchgemeinden Limbach-Oberfrohna für Flüchtlinge, Asylsuchende und Einheimische. „Wir wollen einen Ort schaffen, wo die Menschen miteinander ins Gespräch kommen und durch gemeinsames Tun voneinander lernen“, so die Initiatorinnen Diana Stopp von der Kirchgemeinde und Nicole Fröhner von der Kirchenbezirkssozialarbeit.

Wer das Projekt ehrenamtlich unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich hierzu ebenfalls in der Stabsstelle zu melden.

 
 



Kleiderkammer gut gefüllt

Wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen für die zahlreichen Spenden, die in der Vergangenheit in der Kleiderkammer des Los geht’s e.V. auf der Marktstraße 12 eingegangen sind, bedanken. Durch eine so hohe Spendenbereitschaft ist die Kleiderkammer gut gefüllt, dadurch können hier momentan keine Spenden mehr angenommen werden. Ihnen steht weiterhin die private Annahmestelle auf der Marktstraße 10 Donnerstags 16 bis 18 Uhr und Samstags 10 bis 12 Uhr zur Spendenabgabe offen.

Ein großes Dankeschön gilt vor allem unseren ehrenamtlichen Helfern, denn ohne deren Hilfe wäre der Betrieb der Kleiderkammer und letztlich auch die Integration von Flüchtlingen nicht möglich.

Südstraße 10 wird bezogen
Heute (5. Januar) sollen die ersten 50 Flüchtlinge in das Objekt Südstraße 10 einziehen. Es handelt sich wieder ausschließlich um Familien. Sie werden wie alle bisherigen Asylbewerber vom Verein Pandechaion Herberge e.V. betreut. Ansperechpartner finden Sie in der untenstehenden Liste.
Somit leben nun 140 Asylbewerber im Stadtgebiet.

Große Hilfsbereitschaft bei Integration der Flüchtlinge

Am 22. Dezember 2015 ermöglichte der mit der Betreibung beauftragte Pandechaion Herberge e.V. die Besichtigung eines Teils des Wohnprojekts Südstraße 10, die von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde. Im neuen Jahr sollen dort die ersten Familien einziehen. Zum Ende des Jahres lebten etwa 80 Asylbewerber in Limbach-Oberfrohna. Um diese bestmöglich zu integrieren, gibt es zahlreiche Initiativen aus der Bürgerschaft, von Vereinen, Kirche und Stadtverwaltung. Gut angenommen wird auch die Begegnungsstätte an der Marktstraße, in der an zwei Tagen in der Woche Kleidung und kleinere Sachspenden, angenommen werden (siehe auch Übersicht unten).

Ein wichtiges Projekt läuft zudem seit Anfang Dezember im neuen Gemeindezentrum der Stadtkirche, bei dem die Asylbewerber an drei Tagen in der Woche Deutsch lernen. Ehrenamtliche betreuen in der Zeit die Kinder und sorgen mit deren Hilfe für ein gemeinsames Frühstück. „Unser Anliegen ist, die Flüchtlinge nicht nur unterzubringen, sondern auch Integrationsarbeit zu leisten. Deshalb haben sich Kirche, Euroschule, L.O.s geht’s-Verein und Stadt zusammengetan und dieses Projekt auf die Beine gestellt“, betonte Dietrich Oberschelp, Stabsstellenleiter Prävention/Integration/Soziales und Vorsitzender des Vereins L.O.s geht’s. Die Kirche stellt ihre Räume zur Verfügung, der Verein bezahlt mit Hilfe von Fördermitteln die Arbeitsmaterialien und mittels eines Sonderprogramms der Arbeitsagentur stellt die Euroschule einen Lehrer zur Verfügung. „Ganz wichtig sind hierbei auch die ehrenamtlichen Helfer, deren Einsatz nicht hoch genug gewertet werden kann“, so Dietrich Oberschelp weiter. Die größeren Kinder besuchen ebenfalls seit Anfang Dezember eine sogenannte DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache), in der sie Deutsch so gut lernen, um am normalen Unterricht teilnehmen zu können.

„Ein tolles Erlebnis war auch unser Willkommensfest am 3. Dezember, bei dem rund 200 Gäste ins Esche-Museum kamen. Kindergärten und Schulen hatten Plätzchen gebacken und es wurde gebastelt und gespielt. Wir waren überwältigt von der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung“, schwärmte Ingrid Reusch. Sie war bis Ende des Jahres bei der Kirchgemeinde angestellt und kümmert sich nun seit 1. Januar im Team der Stabsstelle der Stadtverwaltung um die Integration der Asylbewerber.

Rund 60 Gäste kamen am 17. Dezember ins neue „Begegnungs-Café“, welches die Kirchenbezirkssozialarbeiterin der Stadtmission Chemnitz e.V., Nicole Fröhner, gemeinsam mit der Kirchgemeinde Limbach-Kändler ins Leben gerufen hat. Kantor Johannes Baldauf animierte zum gemeinsamen Singen und Musizieren und auch für die Kinder gab es ein buntes Programm. Sehnsüchtig warteten die Kinder natürlich auf die Bescherung – etwa 100 Päckchen warteten gepackt auf sie und ihre Eltern. „Was wir heute übrig haben, gebe ich an den Pandechaion-Verein für alle Flüchtlinge, die noch bis Jahresende kommen“, erzählte Nicole Fröhner, die sich über den großen Zuspruch für die Veranstaltung freute. Das „Begegnungs-Café“ findet immer donnerstags von 15 Uhr bis 17 Uhr im Gemeindezentrum der Stadtkirche statt.

 
 

Stand: Mitte Oktober 2015

Erste Asylsuchende kommen wahrscheinlich nächste Woche an

Die ersten Asylsuchenden, welche in unserer Stadt eine Bleibe finden, werden wahrscheinlich nächste Woche, voraussichtlich schon am Montag dem 26. Oktober 2015, ankommen. Diese Informationen hat der Pandechaion Herberge e.V. aktuell erhalten. Nähere Details wurden in einer Sitzung am 21. Oktober zwischen Vertretern der Stadt sowie des Landkreises besprochen. Im Anschluss gaben Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel, Stabsstellenleiter für Prävention/Integration/Soziales Dietrich Oberschelp, dessen Mitarbeiterin Katja Reinhold, Fachbereichsleiter Ordnungsangelegenheiten Thilo Schwarm sowie der logistische Projektleiter vom Pandechaion Herberge e.V. Frank Schuster Details bekannt.

Der Landkreis hat in der Kalenderwoche 42 einen Antrag auf Umnutzung der Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums auf der Hohensteiner Straße bei der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna eingereicht. Die Turnhalle soll 54 Kabinen erhalten und Platz für 108 Asylsuchende bieten. Für die Verpflegung ist ein Container auf dem zugehörigen Parkplatz vorgesehen. Laut Landkreis handelt es sich um eine vorsorgliche Antragstellung, eine tatsächliche Nutzung steht noch nicht fest.

Für die Südstraße 10, ein ehemaliges Fabrikgebäude, wurde die Baugenehmigung für die Umnutzung als Wohnungen bereits vor einigen Jahren erteilt. Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten, um diese in einen bezugsfertigen Zustand zu bringen. In der Südstraße 10 sollen 96 Asylsuchende eine Unterkunft finden.

Zusätzlich zu diesem Objekt muss bis zum 1. Dezember 2015 im Stadtgebiet noch Wohnraum für etwa 250 weitere Asylsuchende geschaffen werden. Diesen Wohnraum wird der Pandechaion Herberge e.V. sichten, anmieten und ggf. bezugsfertig herrichten. Der Verein hat bereits sieben Wohnungen, welche sofort belegt werden könnten. Für 15 weitere Wohnungen wurden Mietverträge geschlossen, welche nun in den nächsten Tagen von den zehn in Limbach-Oberfrohna stationierten Mitarbeitern des Vereins sowie Helfern instand gesetzt werden. Zeitgleich werden weitere Wohnungen akquiriert und besichtigt.

Zur Oststraße 17: Der Landkreis bereitet nach eigenen Angaben einen Antrag auf Umnutzung als Wohnraum vor. Dieses Wohnungskontingent wird allerdings erst im Jahr 2016 aktiviert, bis März dauern die Bauarbeiten im Gebäude voraussichtlich an. In diesem Jahr ist eine Belegung somit ausgeschlossen.

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© Stadt Limbach-Oberfrohna

Stand: September 2015

Momentan wird in der Marktstraße 12 eine Annahmestelle für Kleider und Gegenstände des täglichen Bedarfs inklusive Begegnungsstätte durch den L.-O.s geht’s e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem DRK und zahlreichen freiwilligen Helfern eingerichtet (im Bild). Diese Annahmestelle wird erstmalig am Montag, dem 26. Oktober, ihre Türen öffnen: immer montags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr. Zu diesen Zeiten können Sie trag- und gebrauchsfähige Kleidung sowie kleinere, ebenso gebrauchsfähige Gegenstände des täglichen Gebrauchs abgeben, wie beispielsweise: Kinderwagen, Küchenkleingeräte, Elektrokleingeräte, Bett- und Haushaltswäsche, Kleidung, Schuhe, kleinere Möbel. Komplette Zimmereinrichtungen wie Schrankwände oder Schlafzimmermöbel, Betten etc. können aus Platzgründen leider nicht entgegengenommen werden. In diesem Fall ist eine direkte Kontaktaufnahme zu Katja Reinhold notwendig.
Kontakt:
Katja Reinhold
Stabsstelle Prävention/Integration/Soziales
Telefon: 03722/78378

 
 
TdS limbo_kopf_stadtspiegelmeldung

L.-O. wird „Tag der Sachsen“ trotz Doppelbelastung „stemmen“
Gespräche mit Kuratorium laufen Mitte Oktober


Der Artikel in der „Freien Presse“ vom 23.09.2015 unter dem Titel: „Asyl-Krise: Oberbürgermeister stellt Tag der Sachsen in Frage“ hat sicherlich für Verwirrung gesorgt. Deshalb möchte die Stadtverwaltung noch einmal ausdrücklich betonen, dass die in dem Bericht beschrieben Aussagen von Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel die Antwort auf die Frage eines Bürgers am Rande einer Veranstaltung zum Asyl waren. Dieser wollte wissen, inwieweit die Unterbringung von Flüchtlingen Auswirkungen auf die Organisation des „Tages der Sachsen“ hätte. Dr. Jesko Vogel betonte: „Wir haben uns darüber bereits in der Verwaltung Gedanken gemacht. Ob das Fest in der geplanten Art und Weise durchgeführt werden kann, kann aufgrund der rasanten Entwicklung bei der Flüchtlingssituation zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, da z.B. in den Bereichen Sanitärcontainer, technische Anlagen, Zelte und Sicherheit erhebliche Kostensteigerungen zu verzeichnen sind." Zudem stehe die Verwaltung vor einer Doppelbelastung, die in diesem Ausmaß nicht kalkulierbar war. Eine Absage wäre jedoch nach seinen Worten eine schwerwiegende Entscheidung, unter anderem, weil bereits viel in die Vorbereitungen investiert wurde. Deshalb wolle man gemeinsam mit dem Kuratorium des größten sächsischen Volksfestes überlegen, ob man dem Fest einen weiteren Charakter hinzufügen kann oder Einsparungen möglich sind. Das alles soll bei einer in Limbach-Oberfrohna stattfindenden Sitzung des Kuratoriums am 17. Oktober besprochen werden. „Die Antwort, dass das Asyl-Thema keine Auswirkungen auf die Organisation des Sachsentages hat, wäre aus meiner Sicht unehrlich gewesen“, so der Oberbürgermeister.

 
 
Porträtbild Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich möchte Sie heute über die weitere Entwicklung im Bereich Asyl und Flüchtlinge informieren. Vor einigen Tagen haben alle Bürgermeister des Landkreises ein Schreiben des Landrates erhalten, in dem die Aufforderung erging, ab Januar regelmäßig weitere Unterkünfte zur Verfügung zu stellen, da mit einer exorbitanten Steigerung der Zugangszahlen zu rechnen ist. Neben den 350 Asylsuchenden, die bereits bis Ende 2015 in Limbach-Oberfrohna untergebracht werden müssen, gehen wir dann pro Monat von weiteren Zuweisungen in Größenordnung von 80 bis 100 aus. Vorerst gilt diese Anweisung bis März 2016. Es ist aber auch in den Folgemonaten mit weiteren Zugängen zu rechnen. Die Höhe ist zurzeit aber reine Spekulation. Parallel läuft auch immer eine Abwanderungsbewegung, so dass es sich immer nur um Höchstzahlen handelt. Ich möchte Sie nochmals auf zwei Dinge hinweisen: auf die Zuweisung können weder die Verwaltung noch ich Einfluss nehmen und es wird erheblicher gemeinsamer Anstrengungen bedürfen, um diese Aufgabe zu lösen. Ich möchte Sie daher bitten, gemeinsam mit unserem Stadtrat und unserer Verwaltung die schwierigen nächsten Monate zu meistern, auch wenn vielen das Verständnis für diese Entwicklung fehlt.

Ich möchte mich auch nochmals ganz herzlich bei allen Helfern bedanken, die bisher entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Unterbringung von nunmehr fast 100 Asylsuchenden, in der Mehrzahl Kindern, reibungslos gelungen ist. In einem normalen Tempo mit genügend Vorbereitungszeit und einer gezielten Auswahl der Objekte, die möglichst Wohnungen sein müssen, wäre die Unterbringung einer angemessenen Anzahl kein größeres Problem für eine Stadt mit 24.300 Einwohnern. Die Zeiten sind aber nicht normal, so dass der Landkreis jetzt zur Unterbringung in Notunterkünften greifen muss. Um die geforderten Zahlen ab Januar gewährleisten zu können, blieb uns keine andere Wahl, als die Wasserturmschule zur Verfügung zu stellen. Wie Ihnen bekannt ist, hat der Stadtrat vor kurzem entschieden, das Gebiet mittelfristig wieder zu einem attraktiven Standort auch für Eigenheime zu entwickeln. Um diese Zielsetzung nicht zu gefährden, haben wir mit dem Landkreis einen Mietvertrag mit begrenzter Laufzeit bis September 2016, höchstens aber bis März 2017 abgeschlossen. Es wird also keine Dauereinrichtung werden. Zudem ist es uns so gelungen, die geplante Nutzung der Turnhalle des BSZ und die Nutzung von ehemaligen Einkaufsmärkten zu verhindern. Sie können sicher sein, dass ich mich um die bestmögliche Lösung der komplizierten Situation bemühe. Zum jetzigen Zeitpunkt mit dem erheblichen Zeitdruck ließ sich aber keine andere Möglichkeit finden. Für die nächsten Monate möchte ich nochmals an Sie appellieren, leere Wohnungen anzubieten. Stadtseitig haben wir jetzt parallel begonnen, alle verfügbaren Objekte zu prüfen, um die Notnutzung von Sportstätten oder anderen ungeeigneten Gebäuden auf alle Fälle zu verhindern.

Um offene Fragen zu klären bieten wir im Dezember Anwohnerversammlungen zu den Objekten Wasserturm und Südstraße an. Über konstruktive Hinweise, wie die Aufgabe am besten zu lösen ist, bin ich Ihnen dabei dankbar. Alle verfügbaren Informationen werden Sie von der Verwaltung erhalten, aber auf das Ob haben wir keinen Einfluss mehr. Hier gilt es jetzt, Augenmaß zu behalten und zu verhindern, dass dieses Thema alles andere überlagert. Wir stehen vor weiteren großen Herausforderungen wie der Umsetzung des Tages der Sachsen und ambitionierter Investitionen. Unsere Stadt soll und muss sich im September für den gesamten Freistaat als herzlicher und würdiger Gastgeber erweisen. Dabei wünsche ich mir von ganzem Herzen Ihre Mitwirkung und Ihr Verständnis für die komplizierte Situation.

Aufruf
Alle Privatvermieter werden hiermit gebeten, momentan leer stehende Mietswohnungen der Stadtverwaltung zu melden. Ab Januar 2016 rechnet der Landkreis mit erhöhten Zuweisungen von Asylbewerbern. Dadurch werden weiterhin Wohnungen gesucht, welche durch den Landkreis bzw. von ihm beauftragte Dritte (in L.-O. der Pandechaion Herberge e.V.) angemietet werden können. Kontaktieren Sie hierfür bitte Sven Büchner, Telefon: 03722/78402, Mail: praevention@limbach-oberfrohna.de

Weitere Asylbewerber kommen in der Stadt an
Wasserturmschule wird Notunterkunft

Bis Anfang Dezember kamen 57 Asylbewerber (davon 36 Kinder) in der Stadt an und leben seitdem in Wohnungen übers Stadtgebiet verteilt. Bis Weihnachten werden laut Landkreis weitere Flüchtlinge erwartet, die auch in Wolkenburg und Bräunsdorf eine Bleibe finden sollen. Die ehemalige Grundschule Am Wasserturm soll vorübergehend als Notunterkunft genutzt werden. Hierzu ist Anfang Dezember eine Anwohnerversammlung geplant. Auch die derzeit im Ausbau befindlichen Wohnungen in der Südstraße sollen bald von Flüchtlingen bezogen werden. Dort wird es ebenfalls eine Infoveranstaltung für die Anwohner geben. Zudem sind nach wie vor private Vermieter aufgerufen, ihre freien Wohnungen anzubieten – alle Angebote nimmt die Stabsstelle im Rathaus entgegen – Kontakt siehe Link unten.

Aktuelles zum Thema erfahren Sie auch unter www.limbach-oberfrohna.de oder auf Facebook unter „Hilfe für Flüchtlinge in Limbach-Oberfrohna“.

 
 

Aktuelles - Juli & August 2016

Nach Angaben des Vereins Pandechaion Herberge e. V. wohnen derzeit 216 Flüchtlinge im Wohnprojekt. Mindestens 12 Familien haben bereits ihren Aufenthaltstitel erhalten und sind in eigenen Wohnraum umgezogen. Unser Willkommenskurs (Sprachkurs) endete am 27. Juni 2016. Den Teilnehmenden wurde eine Teilnahmebestätigung durch Herrn Dr. Schäfer von der Euro Schule ausgehändigt. Abgerundet wurde das Ganze mit einem gemeinsamen und sehr gelungenen Ausflug in den Tierpark. Nun muss sich ein sogenannter Integrationskurs anschließen. Leider steht der genaue Starttermin hierfür noch nicht fest. Wir hoffen aber, dass in Kürze begonnen und somit eine weitere Hürde auf dem Weg der Integration genommen werden kann.

Donnerstags von 15 bis 17 Uhr findet im Gemeindezentrum der Stadtkirche das „Begegnungs-Café“ statt. Hier wird den Besuchern durch die Kirchenbezirkssozialarbeiterin der Stadtmission Chemnitz e. V. Nicole Fröhner sowie der Kirchgemeinde Limbach-Kändler den Besuchern die Möglichkeit geboten, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Für alle Kinder gibt es eine Reihe von Aktivitäten, bei denen sie musikalisch oder spielerisch den Bezug zu Jahreszeiten oder großen Festen herstellen können.

 
 

Informationen zum Asylbewerberzuzug in Limbach-Oberfrohna
Stand: Dezember 2016

Noch in diesem Jahr soll das Wohnheim Oststraße 17 in 09212 Limbach-Oberfrohna mit Flüchtlingen belegt werden.
Grund dafür ist die Schließung von Notunterkünften in anderen Gemeinden durch den Landkreis. Nachdem der Einzugstermin der Flüchtlinge bereits mehrmals seitens des Landratsamtes verschoben werden musste, wird nun voraussichtlich am 15. Dezember die Bezugsfertigkeit hergestellt sein. Zuvor kam es aus technischen Gründen zu Verzögerungen.

Das Landratsamt setzte uns kurzfristig davon in Kenntnis, dass es aller Voraussicht nach ca. 70 Flüchtlinge aus anderen Einrichtungen nach Limbach-Oberfrohna verlegen werde. Die genaue Anzahl der tatsächlichen Zuweisungen steht aber noch nicht fest.
Die Betreuung übernimmt im Auftrag des Landkreises der Pandechaion Herberge e. V., der schon die anderen Wohnprojekte in Limbach-Oberfrohna betreut.

Aktuell leben 136 Flüchtlinge im Wohnprojekt des Pandechaion-Herberge e.V. Die meisten der Flüchtlinge, die der Stadt bisher zugeteilt wurden, haben ihren Aufenthaltsstatus erhalten, einige wurden nicht anerkannt und haben dagegen geklagt. In diesen Fällen fallen die Flüchtlinge wieder in den Status des Asylbewerbers zurück, bis die gerichtliche Entscheidung getroffen worden ist.
Alle Flüchtlinge im Asylbewerberverfahren verbleiben weiterhin in der Betreuung des Pandechaion e.V.

Drei Flüchtlingsfamilien sind freiwillig in ihr Heimatland zurückgereist. Alle anderen haben eigenen Wohnraum bezogen, wobei davon allein 60 Personen hier in Limbach-Oberfrohna geblieben sind.
Die Flüchtlinge mit Bleibestatus bekommen aktuell im Integrationskurs unsere Normen und Werte vermittelt. Diese Kurse finden jeweils am Vormittag und am Nachmittag im Diakoniezentrum statt und werden vom TÜV Rheinland durchgeführt.

 
 
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