Zwischenbilanz zum Zensus 2022

Befragungen dauern noch bis Mitte August an

Seit Mitte Mai sind die Befragungen beim aktuell größten Projekt der amtlichen Statistik,  dem  Zensus  2022,  in  vollem  Gange.  Knapp  einen  Monat  nach  dem Stichtag zeichnet sich eine rege Beteiligung ab. Im  Rahmen  der Gebäude-  und Wohnungszählung  (GWZ)  wurden  bislang  rund 850.000 Anschreiben an Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Verwalterinnen und  Verwalter  von  Wohneigentum  versandt.  Mittlerweile  sind  im  Freistaat 522.000 Online-Meldungen  zur  GWZ  eingegangen.  Rund  140.000 Auskunftspflichtige  haben  einen  Papier-Fragebogen  angefordert.  Seit 15. Juni versendet  das  Statistische  Landesamt  des  Freistaates Sachsen Erinnerungsschreiben an die rund 160.000 Auskunftspflichtigen, von denen bislang noch kein Rücklauf registriert werden konnte. Dabei hat sich das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen hat sich bemüht, alle von den  Auskunftspflichtigen  eingegangenen  Informationen  zu  berücksichtigen,  um zu  verhindern,  dass  ungerechtfertigt  Erinnerungsschreiben  versendet  werden. Dennoch kann es in Einzelfällen zu zeitlichen Überschneidungen zwischen dem Eingang der Rückmeldung und dem Versand der Erinnerung kommen.

Auch bei der Haushaltebefragung und der Befragung in Wohnheimen, für deren Durchführung die 48 örtlichen Erhebungsstellen in Sachsen zuständig sind, können die rund 3.800 ehrenamtlich tätigen Interviewerinnen und Interviewer zügig die Befragungen durchführen. Noch bis Mitte August laufen diese Befragungen vor Ort noch. Dafür werden weiterhin Interviewer gesucht. Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen dankt auf diesem Weg allen Befragten für die aktive Teilnahme beim Zensus 2022.
Pressemitteilung Statistisches Landesamt Sachsen

Im Rathaus Pleißa befindet sich eine der 48 Erhebungsstellen. Deren Leiterin Manuela Wartke gab für den „Stadtspiegel“ einen kurzen Überblick über die Situation vor Ort:
„Für Limbach-Oberfrohna, Niederfrohna, Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz, Gersdorf und Callenberg können wir – vier Wochen nach dem Zensus-Stichtag 15. Mai - eine gute Zwischenbilanz ziehen. Für unsere 7.800 Befragungen wurden 78 ehrenamtliche Interviewer gesucht und auch gefunden. Nach einer ca. vierstündigen Schulung unter der Verpflichtung jedes Einzelnen auf die Einhaltung des Datengeheimnisses, arbeiten unsere ehrenamtlichen Mitstreiter sehr engagiert und verantwortungsvoll. Viele von Ihnen haben bereits abgeschlossene Interviews in unsere örtlichen Erhebungsstelle im Rathaus Pleißa zurückgebracht und das Team vor Ort arbeitet an der Dateneingabe.

An dieser Stelle sagen wir „Danke“ an unsere Interviewer und an unsere zu befragenden Bürgerinnen und Bürger.

Für Auskünfte rund um den Zensus sind wir auch weiterhin unter der Telefonnummer 03722 / 469 38 00 oder per E-Mail unter zensus.limbach-oberfrohna@statistik.sachsen.de für Sie erreichbar.“

Foto: Im Gespräch Lilli Arnold und Elke Domick von der Zensus Erhebungsstelle im Rathaus Pleißa und die Interviewerin Ute Albani und der aktive Fahrradinterviewer, Peter Freiberg.