Sonderausstellung im Esche-Museum online zu sehen

"Mit Wasserkraft“ – Spinnmühlen – frühe Fabrikbauten

Am 12. März wurde die neue Sonderausstellung „Mit Wasserkraft – Spinnmühlen: frühe Fabrikbauten“ im Esche-Museum eröffnet. „Das Thema ist sehr vielschichtig und interessiert viele allgemein, aber auch in Bezug auf die Wolkenburger Spinnmühle“, betonte Museumsleiterin Dr. Barbara Wiegand-Stempel. Nach ihren Worten gibt es auch ständig neue Erkenntnisse, unter anderem soll es auch in Pleißa eine kleine Einrichtung dieser Art gegeben haben. Sie dankte dem Arbeitskreis Spinnmühlen, der unter dem Dach der Leipziger Denkmalstiftung arbeitet und den Hauptteil der Ausstellung beigesteuert hatte. Aber auch der Förderverein Esche-Museum, der Heimatverein Altenhain, Schüler der achten Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und die Wolkenburger Katrin und Reinhold Kaminsky haben zum Gelingen der Schau beigetragen. Barbara Ditze vom Vorstand der Denkmalstiftung und Architekt Heiko Schilling betonten die Bedeutung der wenigen noch verbliebenen Spinnmühlen. Sie seien wichtige Zeitzeugen und architektonische Zeugnisse der Industriekultur in Sachsen, die gerettet werden müssten. Durch ihre Bauweise sind die Gebäude für viele Zwecke geeignet – man brauche nur Mut sie anzufassen und neue Wege zu gehen.

Leider musste aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus das Museum – wie falls alle anderen öffentlichen Einrichtungen – ab 13. März geschlossen werden. Dadurch war es interessierten Besuchern nicht mehr möglich, die Schau, die als Wanderausstellung bis 13. April geplant war, zu sehen. Das Museumsteam hat aber schnell reagiert und ab 19. März die Texte und Fotos ins Internet gestellt. Hier ist dadurch ein Teil der Ausstellung nun trotzdem zu sehen.