Polizei warnt vor kriminellen Handwerkern

Betrifft Landkreis Zwickau und Vogtlandkreis

Die steigenden Temperaturen locken viele Grundstücksbesitzer aus ihren vier Wänden. Grund genug, um ein angenehmes Flair zu schaffen und das Grundstück auf Hochglanz zu polieren.

Doch wie so oft, fehlt die Zeit. Kriminelle Handwerker treffen hier auf fruchtbaren Boden. Auf Werbeflyern mit anschaulichen Vorher-Nachher-Bildern präsentieren sie sich als kreative und erfahrene Landschaftsbauer und vertrauensvolle Dienstleister und verteilen diese über offizielle Wege. Neben Maler- und Pflaster-Dienstleistungen bieten sie auch Baumfällungen und Gartenarbeiten jeglicher Art an. Mit den Auftraggebern schließen sie offizielle Verträge mit festgelegten Summen, in manchen Fällen stellen sie offizielle Rechnungen, in anderen nicht. Oftmals fordern die angeblichen Fachfirmen auch Baranzahlungen, um für den Bau benötigtes Material zu versorgen.

Das Schlimmste jedoch ist, dass die Preise völlig überhöht sind und jeglicher Grundlage entbehren. Oft liegen keine Angebote vor, aus denen genau hervorgeht, was im Leistungsumfang enthalten ist. Aus mangelnder Fachkenntnis und in gutem Glauben begleichen die Auftraggeber die anfallenden Beträge, werden zumeist erst im Nachhinein stutzig und erstatten daraufhin Anzeige. Sobald offizielle Verträge per Unterschrift geschlossen werden, ist die Polizei jedoch machtlos.

Im Bereich der Polizeidirektion Zwickau wurden derartige Fälle unter anderem in Auerbach angezeigt. Die Polizei möchte diese Tatsache zum Anlass nehmen, um erneut vor dem Abschluss dubioser Geschäfte zu warnen und gibt folgenden Rat: Holen Sie in jedem Fall ein Vergleichsangebot bei mindestens einer weiteren, im besten Fall ortsansässigen Fachfirma ein. Lassen Sie sich bereits in der Angebotsphase alle Arbeiten detailliert auflisten.

Setzen Sie sich vorab mit Kennern der Branche in Verbindung – möglicherweise auch aus dem eigenen Bekanntenkreis. Unterschreiben Sie im Zweifelsfall keine konkreten Verträge und händigen Sie kein Bargeld aus. Sollten Sie bereits einen Vertrag unterschrieben haben und die Firma mit Nachdruck hohe Geldsummen fordern, kontaktieren Sie bitte umgehend das nächste Polizeirevier.


Seniorin ausgeraubt - Unbekannter entreißt Beutel einer Dame
Am 3. Mai war eine 72-Jährige gegen 13:40 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Zliner Straße und Lutherstraße unterwegs, als sich plötzlich ein Unbekannter näherte. Er entriss der Dame einen Beutel und floh in Richtung Siedlung am Friedhof. Im blauen Stoffbeutel befand sich unter anderem die Geldbörse der 72-Jährigen mit persönlichen Dokumenten und rund 350 Euro. Glücklicherweise blieb die Dame unverletzt, wurde aber dennoch von Sanitätern vor Ort untersucht.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
– etwa 1,75 Meter groß und schlank,
– kurze blonde Haare,
– jung, maximal 18 Jahre alt.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier in Glauchau zu melden, Telefon 03763/640.


Buswartehäuschen an der Straße des Friedens gegenüber Tankstelle massiv zerstört
Polizei sucht Zeugen - 1.000 Euro Belohnung durch Stadt

Ein bislang Unbekannter machte sich im Zeitraum vom 30. April, 18 Uhr, bis 1. Mai, 22 Uhr, an einem Buswartehäuschen an der Straße des Friedens, gegenüber der Shell Tankstelle, zu schaffen. Durch massive Einwirkung mit bislang unbekannten Mitteln, zerstörte er zwei Platten der Rückwand aus Kunststoff und die Sitzbank aus Holz. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf zirka 500 Euro. Die Polizei sucht dazu nun Zeugen.

Wer hat Personen beobachtet, welche in diesem Zeitraum sich in dem Bereich aufgehalten haben und mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Das Polizeirevier in Glauchau nimmt ihre Zeugenaussagen gern telefonisch unter der Telefonnummer 03763/640 entgegen.

Medieninformation der Polizeidirektion Zwickau

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1000 Euro Belohnung von der Stadt

Für Hinweise, die zu den Tätern führen, hat die Stadt nach wie vor eine Belohung von 1.000 Euro ausgelobt.
Das gilt nicht nur bei Vandalismusschäden, sondern auch bei illegalen Müllablagerungen.

Siehe auch Dokument im Anhang!