Stadt setzt Impfprogramm ab 16. April fort

Über 70-Jährige können sich weiterhin anmelden

Nachdem mangels Impfstoff das von der Stadt und dem DRK organisierte Impfen in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna unterbrochen werden musste, setzt die Stadt ihr Impfprogramm am 16. und 17. April fort. An beiden Tagen können insgesamt 360 Einwohner aus der Kategorie 1 und 2 vor Ort geimpft werden. Weitere Termine sind am 24. und 25. April geplant. Verwendet wird das Vakzin BioNTech/Pfizer. Eingeladen werden Impfberechtigte über 70 Jahren, die sich in den letzten Wochen bei der Hotline der Stadt angemeldet hatten.

Die Verwaltung übernimmt im Gegensatz zur sonst üblichen Herangehensweise die Terminvergabe selbst. Um den Ablauf an den Impftagen zu optimieren, können die zur Impfung erforderlichen Unterlagen bereits unmittelbar nach der Terminvereinbarung in der Stadthalle abgeholt und vorab ausgefüllt werden (Montag bis Freitag jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr). Sie stehen zudem online hier zum Download bereit.

Wie Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel mitteilte, geht man davon aus, dass bis Ende dieser Woche alle über die Stadt angemeldeten über 80-Jährigen, die sich impfen lassen wollen, ein Angebot erhalten haben werden. Damit hat die Stadt ein erstes Ziel, die am stärksten gefährdeten Gruppen so schnell als möglich zu impfen, erreicht. Insgesamt konnten mit den Impfungen vor Ort sowie den von der Stadt durchgeführten Impffahrten rund 2.000 Erstimpfungen organisiert werden. Auch ein Teil der über 70-Jährigen hat in den letzten Wochen schon die Möglichkeit zur Impfung in Limbach-Oberfrohna erhalten. Um auch in dieser Bevölkerungsgruppe schnellstmöglich eine breite Immunisierung zu erreichen, ist die Verwaltung mit dem DRK über weitere Termine vor Ort fortlaufend im Gespräch.

Es besteht daher für alle Einwohner der Stadt über 70 Jahre weiterhin die Möglichkeit, sich über die Kontaktdaten 03722/78-115 oder impfen@limbach-oberfrohna.de bei der Stadtverwaltung für einen möglichen Termin vor Ort registrieren zu lassen.

Der Oberbürgermeister bittet aber ausdrücklich darum, parallel die anderen verfügbaren Wege zu nutzen, um möglichst schnell für sich einen Impftermin zu erhalten. Es wird ausdrücklich auf die telefonische bzw. elektronische Anmeldung beim Impfportal des Freistaates für die nächstgelegenen Impfzentren verwiesen und auf die Terminvereinbarung mit dem eigenen Hausarzt. Wenn alle drei Optionen genutzt werden, kann es am schnellsten gelingen, die gefährdeten Gruppen in einem kurzen Zeitraum zu impfen.